Wer in einem Wiener Altbau, einem Dachgeschossausbau oder einem modernen Großraumgrundriss Bereiche gliedern möchte, ohne eine Massivwand zu errichten, steht vor einer Planungsaufgabe, die Standardlösungen aus dem Einrichtungshandel schlicht nicht lösen können. Ein maßgefertigter Stahl-Glas-Raumteiler schafft einen definierten Raumabschluss - und leitet gleichzeitig Tageslicht in Zonen weiter, die hinter einer gemauerten Wand dauerhaft im Dunkeln blieben. Dieser Planungsguide führt Sie durch alle relevanten Entscheidungen: Konstruktionsvarianten, Glaswahl, Sicherheitsglas, Aufmaß, typische Anwendungsbereiche, Pflege und Kosten - damit Ihr Raumteiler vom ersten Aufmaß bis zur Montage fehlerfrei entsteht.

Warum ein Stahl-Glas-Raumteiler - und für wen ist er die richtige Lösung?
Grundrisse gliedern ohne Massivwand
Eine gemauerte Trennwand verändert die Raumstruktur dauerhaft - und ist in vielen österreichischen Wohngebäuden weder genehmigungsrechtlich unkompliziert noch bautechnisch sinnvoll. In Gründerzeit- und Jahrhundertwende-Wohnungen, die in Wien besonders häufig anzutreffen sind, stoßen Umbauvorhaben regelmäßig auf Einschränkungen durch Denkmalschutz oder Hausordnung. Ein Stahl-Glas-Raumteiler umgeht dieses Problem: Das Stahlprofil wird in die vorhandene Öffnung eingesetzt und verankert - ohne neue Tragstruktur, ohne statische Berechnung, ohne aufwendige Genehmigungsverfahren. Die Konstruktion lässt sich bei Bedarf rückbauen, ohne die Bausubstanz zu beschädigen.
Serienprodukte aus dem Einrichtungshandel enden üblicherweise bei rund 2.100 mm Höhe. Altbauwohnungen im Wiener Raum haben jedoch häufig lichte Raumhöhen zwischen 2.800 und 3.200 mm - ein Unterschied von fast einem Meter, den konfektionierte Lösungen schlicht ignorieren. Raumhohe Stahl-Glas-Konstruktionen von Manufaktur X werden exakt auf Ihre Deckenhöhe gefertigt, bis zu 3,5 m - ohne die Tragstruktur des Gebäudes zu berühren.
Tageslicht als funktionaler Planungsparameter

In tiefen Grundrissen mit nur einer Fensterfront - wie sie in Wiener Gemeindebau-Wohnungen der Zwischenkriegszeit oder in umgebauten Industriegeschossen häufig vorkommen - ist Tageslichtweiterleitung kein gestalterisches Extra, sondern eine funktionale Notwendigkeit. Ein Schlafbereich, der durch eine Glastrennwand vom Wohnbereich abgeteilt wird, bekommt weiterhin diffuses Tageslicht. Eine gemauerte Wand an gleicher Stelle würde diese Zone dauerhaft vom natürlichen Licht abschneiden. Der Test vor der Materialentscheidung ist denkbar einfach: Hat der abzutrennende Bereich kein eigenes Außenfenster, ist Glas keine Stilfrage, sondern eine bautechnische Notwendigkeit.
Echter Raumabschluss statt optische Zonierung
Ein freistehendes Regal zoniert einen Raum visuell - schließt ihn aber nicht ab. Geräusche, Gerüche und Licht wandern ungehindert darüber, darunter und darum herum. Besonders in offenen Küchen-Wohnzimmer-Situationen, wie sie im österreichischen Neubau der letzten zwanzig Jahre sehr verbreitet sind, zeigt sich der Unterschied deutlich: Ein Regal trennt optisch, ein Glas-Raumteiler hält Kochgerüche zurück und dämpft Geräusche - ohne den Raum zu verdunkeln. Ein Standardregal mit 182 cm Höhe in einem Raum mit 280 cm Raumhöhe hinterlässt einen ungeschlossenen Streifen von fast einem Meter - der Zonierungs- und Schallschutzeffekt verpufft.
Was ein Raumteiler aus Stahl und Glas nicht leistet
Drei Einschränkungen sollten vor der Planung klar sein. Erstens: Ohne Sonderverglasung ist kein Brandschutz gegeben - wer entsprechende Anforderungen erfüllen muss, benötigt eine zugelassene Feuerschutzverglasung. Zweitens erreicht eine einfache Glastrennwand keinen vollständigen Schallschutz; wer sehr hohe Schalldämmwerte benötigt, kommt an Verbundverglasung oder Mehrfachverglasung nicht vorbei. Drittens trägt ein Glas-Raumteiler keine Lasten aus der Decke ab - er ist kein Ersatz für eine tragende Wand.
Welche Trennlösung passt zu welchem Grundriss?
Mobile Stellwände und Vorhänge
Mobile Elemente lassen sich ohne handwerklichen Aufwand umpositionieren - das ist ihr einziger echter Vorteil. Als dauerhafte Raumtrennung in Wohnungen mit Deckenhöhen über 2.800 mm sind sie funktional unzureichend: Sie schließen nicht bis zur Decke, bieten kaum Schalldämmung und erzeugen keinen definierten Raumabschluss.
Offene Regalwände

Regalwände schaffen eine visuelle Zonierung ohne baulichen Eingriff. Der Unterschied zu einem echten Raumteiler ist jedoch konstruktiver Natur: Schall, Gerüche und Licht passieren ein offenes Regal ohne nennenswerten Widerstand. Als ergänzendes Einrichtungselement durchaus sinnvoll - als Ersatz für eine raumtrennende Konstruktion nicht geeignet.
Massivholz-Raumteiler
Konstruktionen aus massivem Holz erzeugen einen definierten Sichtschutz und ein warmes Wohnambiente - die alpine Moderne und der österreichische Landhausstil setzen seit jeher auf diese Materialsprache. Wo die Industrieästhetik von Stahl und Glas nicht zum Raumcharakter passt, ist Massivholz die stimmigere Wahl. Tageslicht lassen Holzkonstruktionen allerdings nicht durch: Sie eignen sich nur dort, wo beide abgetrennten Zonen ein eigenes Außenfenster haben. Bei Massivholzelementen setzt Manufaktur X ausschließlich auf die Harthölzer Eiche, Buche und Esche.
Raumhohe Stahl-Glas-Konstruktionen
Stahl-Glas-Raumteiler schließen den Raum bis zur Decke ab, erhalten den Tageslichtfluss durch die transparente oder semitransparente Verglasung und bieten - mit Verbundsicherheitsglas - wirksamen Schallschutz. Kein anderer Raumteilertyp erfüllt alle drei Anforderungen gleichzeitig. Der pulverbeschichtete Stahlrahmen ermöglicht filigrane Profile, die in Lofts, Altbauetagen und modernen Großraumwohnungen die vorhandene Architektursprache aufnehmen, anstatt ihr zu widersprechen.
| Typ | Schalldämmung | Tageslichtdurchlass | Raumhoher Abschluss | Maßanpassung |
|---|---|---|---|---|
| Vorhang / mobile Stellwand | Kaum vorhanden | Blockiert | Selten | Nein |
| Offene Regalwand | Nicht vorhanden | Teilweise | Selten | Begrenzt |
| Massivholz-Raumteiler | Gut | Keines | Möglich | Ja |
| Stahl-Glas-Raumteiler (Manufaktur X) | Gut (VSG) | Ja (je nach Glasart) | Ja, bis 3,5 m | Vollständig nach Maß |
Raumteiler oder Lofttür: Was löst Ihre Trennaufgabe?
Der entscheidende Funktionsunterschied
Ein Raumteiler ist eine feste Stahl-Glas-Trennwand ohne bewegliche Teile - er gliedert den Grundriss dauerhaft, ohne eine Durchgangsfunktion zu bieten. Eine Lofttür hingegen trennt und verbindet je nach Bedarf: Sie schließt den Bereich akustisch und optisch ab, gibt ihn auf Wunsch aber vollständig frei. Beide Konstruktionen entstehen aus demselben Stahl-Glas-System mit identischen Profildetails - die Grundfrage lautet daher: Möchten Sie einen Bereich dauerhaft abgrenzen oder situativ öffnen?

Wer beim Kauf eines Raumteilers nicht sicher ist, ob gelegentlich ein Durchgang benötigt wird, sollte eine Aussparung ohne Tür von Beginn an einplanen. Eine nachträgliche Änderung an einer bereits montierten Stahl-Glas-Konstruktion erfordert in der Regel die Demontage des Rahmens und eine neue Glasscheibe - das ist kostspielig und vermeidbar.
Lofttür und Raumteiler als aufeinander abgestimmte Einheit
Werden Lofttür und Raumteiler von unterschiedlichen Herstellern beschafft, entstehen häufig Materialbrüche: abweichende Stahlprofilstärken, unterschiedliche RAL-Farbtöne oder verschiedene Glasstärken, die nebeneinander als Flickwerk wirken. Werden beide Elemente gemeinsam konfiguriert, lassen sich RAL-Farbe, Glasart, Profilstärke und Oberflächenbehandlung aufeinander abstimmen - und beide Teile werden in einem Liefervorgang zugestellt.
Typische Anwendungsfälle im österreichischen Wohnbau
In einer sanierten Gründerzeit-Wohnung im dritten Wiener Bezirk wurde ein offener Koch-Ess-Wohnbereich mit einem feststehenden Stahl-Raumteiler in dunklem Rauchglas gegliedert - ohne den Grundriss durch eine Mauer dauerhaft festzuschreiben. Für Arbeitszimmer, Schlafbereiche oder Ankleidezimmer in Einfamilienhäusern der 1970er Jahre - wo Homeoffice-Bedarf auf beengte Grundrisse trifft - ist die Lofttür die richtige Wahl: Sie schließt den Bereich bei Bedarf akustisch ab, gibt ihn aber vollständig frei, wenn er nicht gebraucht wird. Stahl-Glas-Konstruktionen korrespondieren dabei architektonisch mit den Materialien, die in Altbau und Loft häufig zusammentreffen: Sichtbeton, Holzbalkendecken, Klinker und Stahlfenster.
Für welche Grundrisse ist ein Raumteiler sinnvoll?
Altbauwohnungen mit hohen Decken
Gründerzeitliche und Jugendstil-Grundrisse haben zwei prägende Merkmale: Deckenhöhen zwischen 2.800 und 3.200 mm sowie Durchgangszimmer-Situationen, in denen Räume ohne eigenen Flur ineinander übergehen. Konfektionierte Trennlösungen passen in diese Grundrisse weder funktional noch proportional. Maßfertigung ist hier keine Komfortoption, sondern eine technische Notwendigkeit - denn ein Raumteiler, der 80 cm unter der Decke endet, wirkt in einer Wiener Altbauwohnung schlicht unfertig.
Lofts und umgebaute Industriegebäude

Lofts teilen ein strukturelles Merkmal: Der Grundriss ist offen, die Deckenhöhe liegt oft zwischen 3.000 und 3.500 mm, und es gibt keine natürliche Zonierung zwischen Schlafen, Wohnen und Arbeiten. Ein Regalwand-Raumteiler mit 182 cm Höhe wirkt in einem solchen Raum wie ein Möbelstück, das zufällig hineingestellt wurde - der ungenutzte Streifen über der Oberkante beträgt mehr als einen Meter. Eine raumhohe Stahl-Glas-Konstruktion nutzt die volle Deckenhöhe, ohne die charakteristische Großzügigkeit des Grundrisses zu zerstören.
Neubauten mit offenem Wohn-Koch-Essbereich
Offene Grundrisse in österreichischen Neubauprojekten werden nachträglich zunehmend zoniert - sei es für Homeoffice-Bedarf oder zur Verbesserung der Raumakustik. In Betonbauten mit glatten Böden und wenigen schallabsorbierenden Oberflächen ist die Schallübertragung zwischen den Zonen besonders ausgeprägt. Ein Raumteiler aus Stahl und Glas gehört zu den wenigen Lösungen, die Abtrennung und Tageslichtdurchlass gleichzeitig ermöglichen.
Dachgeschossausbauten mit Schrägen
Dachgeschosswohnungen stellen besondere Anforderungen: Schrägen, unregelmäßige Wandöffnungen und knappe Raumhöhen lassen sich mit konfektionierten Trennlösungen nicht sinnvoll bespielen. Für nicht-rechteckige Öffnungen bietet Manufaktur X einen Skizzen-Upload-Service an - mehr dazu im Abschnitt zum Aufmaß weiter unten.
Konstruktionsvarianten im Überblick
Welche Variante passt zu Ihrer Situation?
- Feststehender Raumteiler: Keine beweglichen Teile, vollständig verglast. Geeignet für Trennungen ohne regelmäßigen Durchgang - etwa zwischen Wohnbereich und Arbeitszimmer mit eigenem Zugang. Weil Beschläge und Schlossmechanik entfallen, ist dies auch die wirtschaftlichste Variante.
- Raumteiler mit begehbarem Durchgang: Eine Aussparung ohne Tür ermöglicht den Durchgang, ohne bewegliche Teile einzuplanen. Sinnvoll, wenn ein Durchgang gewünscht, aber keine schließbare Tür benötigt wird.
- Raumteiler mit festem Seitenteil: Bei breiteren Öffnungen schließt ein festes Seitenteil die Restbreite verglast ab. Wer eine Öffnung von 1.600 mm schließen möchte, wählt typischerweise ein Seitenteil von 700 mm neben einem 900 mm breiten Durchgang.
- Zweiteiliger Raumteiler: Für breite Öffnungen ohne Seitenteil - zwei Felder schließen die Breite verglast ab, optional mit begehbarem Durchgang.
- Raumteiler mit zwei festen Seitenteilen und mittigem Durchgang: Für sehr breite Öffnungen, wenn eine breite Raumfront geschlossen bleiben soll, aber ein schmaler begehbarer Bereich in der Mitte benötigt wird.
- Oberlicht-Erweiterung: Ergänzung oberhalb des Raumteilers für Deckenhöhen über 2.400 mm. Das Oberlicht ist kein nachträgliches Zubehör - es beeinflusst Rahmenhöhe und Befestigungspunkte an der Decke und muss von Beginn an in die Planung einbezogen werden. Eine Nachrüstung nach dem Einbau des Rahmens ist konstruktiv ausgeschlossen.

Seitenteil bei breiten Öffnungen
Bei Öffnungsbreiten über 1.200 mm wirkt ein einzelnes Feld proportional unausgewogen. Ein festes Seitenteil löst dieses Problem: Die Gesamtbreite wird aufgeteilt, das Hauptfeld bleibt auf ein handhabbares Maß begrenzt, das Seitenteil schließt die Restbreite verglast ab.
Oberlicht bei großen Raumhöhen
Ein Raumteiler, der in einer Altbauwohnung mit 3 m Raumhöhe bei 2.100 mm endet, hinterlässt eine unverglaste Wandfläche von fast 90 cm - proportional unfertig und stilistisch unpassend. Ab einer Raumhöhe von 2.400 mm sollte das Oberlicht grundsätzlich in die Planung einbezogen werden. Beispiel: Besprechungsraum in einem Wiener Bürogebäude, Gesamthöhe 3.200 mm - Hauptfeld 2.400 mm, Oberlicht 800 mm, Verbundsicherheitsglas für verbesserte Schalldämmung, Sichtverbindung zum Großraumbüro vollständig erhalten.
Die fünf Glasarten für Ihren Raumteiler
Manufaktur X bietet für Raumteiler aus Glas genau fünf Glasarten an, die sich in Transparenz, Lichtdurchlässigkeit und Sichtschutz grundlegend unterscheiden. Die Glaswahl ist nach Fertigungsbeginn nicht mehr änderbar - klären Sie diese Entscheidung, bevor Sie die Bestellung im Konfigurator abschließen.
Klarglas: maximaler Tageslichtdurchlass
Klarglas bietet unverfälschte Durchsicht ohne Tönung oder Struktur. Es ist die richtige Wahl, wenn die Sichtverbindung zwischen zwei Bereichen ausdrücklich gewünscht ist - etwa vom Eingangsbereich zum Wohnzimmer oder vom Wohnbereich zum Garten. Für Schlafzimmer oder Ankleidebereiche gibt es Glasalternativen mit mehr Sichtschutz. Ein praktischer Hinweis, der oft übersehen wird: Klarglas zeigt Fingerabdrücke, Wasserflecken und Schmutz deutlich sichtbarer als Milch- oder Strukturglas.

Milchglas: Tageslicht mit Sichtschutz
Milchglas ist mattiert und streut Licht diffus. Konturen und Bewegungen sind bei direktem Gegenlicht als Silhouette erkennbar, klare Details bleiben verborgen. Geeignet für Bäder, Ankleidezimmer und Küchen-Vorratsräume, wo Privatsphäre und Tageslichtdurchlass gleichzeitig gefragt sind. Im Konfigurator steht genau eine Option "Milchglas" zur Verfügung - ohne weitere Abstufungen. Auf der matten Oberfläche sind Verschmutzungen weniger sichtbar als auf Klarglas.
Rauchglas und dunkles Rauchglas: abgestufter Sichtschutz
Rauchglas dunkelt leicht ab und eignet sich für Büros, Flure und minimalistische Wohnkonzepte, bei denen ein Sichtschutz gewünscht ist, ohne den Raum vollständig abzuschirmen. In einer Wiener Altbauwohnung mit hohen Decken und Parkett wurde Rauchglas als Raumteiler zwischen Essbereich und Arbeitszimmer eingesetzt - der historische Raumcharakter blieb erhalten, während der Arbeitsbereich optisch klar abgegrenzt wurde.
Dunkles Rauchglas geht einen Schritt weiter: Die stärkere Abdunkelung erzeugt einen visuellen Abschluss, der auch bei direkter Beleuchtung auf der anderen Seite wirkt. In Kombination mit RAL 9005 Tiefschwarz entsteht eine Industrial-Loft-Ästhetik, die auf Massivwände vollständig verzichtet.
Strukturglas: Licht mit architektonischem Akzent
Strukturglas ist vertikal geriffeltes Glas. Es verzerrt die Sicht, ohne sie vollständig zu blockieren. Je nach Abstand und Lichtsituation wirkt es mal halbtransparent, mal nahezu blickdicht - mit einem architektonischen Akzent, der sich für Küchen-Abtrennungen und Eingangsbereiche besonders gut eignet.
Glaswahl nach Nutzungskontext
Klarglas eignet sich für Raumteiler zwischen Wohn- und Essbereich, wo Offenheit und Lichtdurchgang ausdrücklich gewünscht sind. Milchglas oder Strukturglas sind die richtige Wahl für Arbeitszimmer und Schlafbereiche mit Sichtschutzbedarf. Wer die Entscheidung ausschließlich nach Optik trifft, übersieht häufig die funktionale Dimension: Klarglas wirkt im Schlafzimmer bei eingeschaltetem Licht nachts wie ein Schaufenster. Planen Sie außerdem den Reinigungsaufwand mit ein - Milchglas und Strukturglas sind pflegeleichter, weil Verschmutzungen auf matten oder strukturierten Oberflächen weniger auffallen.

ESG oder VSG: Welches Sicherheitsglas ist für Ihren Raumteiler die richtige Wahl?
Einscheibensicherheitsglas (ESG)
ESG ist thermisch gehärtetes Glas: stoß- und schlagfester als normales Floatglas, hitzebeständig. Im Bruchfall zerfällt ESG in kleine, stumpfkantige Stücke - die Verletzungsgefahr sinkt gegenüber scharfkantigen Glassplittern erheblich. ESG ist der Standard für Raumteiler im Wohnbereich ohne besondere Sicherheitsanforderungen: Lofts, Büros, Flure, Wohnzimmer-Abtrennungen.
Verbundsicherheitsglas (VSG)
VSG besteht aus zwei je 3 mm starken Glasscheiben, die durch eine 1 mm elastische Spezialfolie dauerhaft verbunden sind. Bei einem Bruch haften die Splitter an der Folie - das Glas bleibt weitgehend intakt und öffnet keine scharfkantigen Bruchstellen. Das ist der entscheidende Unterschied zu ESG: VSG versagt nicht schlagartig, sondern hält die Konstruktion auch nach einem Aufprall zusammen. Für größere Glasflächen mit Bodenkontakt, Haushalte mit Kindern und Trennwände in frequentierten Laufrichtungen ist VSG die begründete Wahl. Ein zusätzlicher Nutzen: Die Verbundfolie bietet verbesserten Schallschutz und UV-Filterung. Bei größeren Formaten empfiehlt Manufaktur X generell VSG.
ESG und VSG im direkten Vergleich
| ESG | VSG | |
|---|---|---|
| Aufbau | Einscheibe | Zwei Scheiben à 3 mm, verbunden durch 1 mm Folie |
| Bruchverhalten | Zerfällt in kleine, stumpfe Stücke | Splitter haften an der Folie - Glas bleibt gebunden |
| Sicherheit | Reduzierte Verletzungsgefahr | Erhöhter Schutz, geeignet für Haushalte mit Kindern |
| Einsatzbereich | Wohnbereiche ohne Sonderanforderungen | Haushalte mit Kindern, öffentliche Bereiche, große Formate |
| Zusatznutzen | Stoß-, schlag- und hitzebeständig | Schallschutz, UV-Filterung durch Folie |
| Preis bei Manufaktur X | Identisch - kein Aufpreis für VSG | |
RAL-Farbe und Pulverbeschichtung: volle Farbauswahl ohne Aufpreis
Das Stahlprofil als gestalterisches Hauptelement

Bei einem Raumteiler mit Metallrahmen ist nicht die Glasfüllung das prägendste Element, sondern das sichtbare Profil-Raster aus pulverbeschichtetem Stahl. Die Rahmenfarbe beeinflusst den Gesamteindruck stärker als jeder andere Parameter - unabhängig davon, ob das Glas klar oder mattiert ist.
Manufaktur X beschichtet den Stahlrahmen in jeder RAL-Farbe ohne Aufpreis. Die Pulverbeschichtung erreicht eine Schichtdicke von 60 bis 80 µm - kratzfest, gleichmäßig in der Farbgebung, umweltfreundlich im Herstellungsprozess und dauerhaft stabil, auch in Küchennähe oder bei wechselnder Luftfeuchtigkeit. RAL 9005 Tiefschwarz ist die mit Abstand häufigste Wahl: Sie betont das Stahlprofil, setzt klare Kontraste und funktioniert in nahezu jedem Einrichtungsstil - vom Wiener Altbau bis zum alpinen Holzhaus. RAL 7016 Anthrazitgrau fügt sich in gemischte Materialumgebungen ein, ohne zu dominieren, und harmoniert mit Betonoberflächen und Sichtmauerwerk. RAL 9010 Reinweiß und RAL 9016 Verkehrsweiß eignen sich für helle, zurückhaltende Konzepte, in denen der Rahmen in den Hintergrund treten soll.
Planungshinweis: Farbchargen bei Mehrfachbestellung
Wer mehrere Raumteiler für ein Projekt plant, sollte alle Elemente in einer gemeinsamen Bestellung zusammenfassen. Pulverbeschichtungen werden chargenweise produziert - separate Bestellungen können zu minimalen Farbabweichungen führen, die nebeneinander im Raum sichtbar werden.
Farbabgleich vor der Bestellung
RAL-Töne weichen auf Bildschirmen teilweise erheblich von ihrer realen Erscheinung ab. RAL 9005 Tiefschwarz und RAL 9004 Signalschwarz sehen auf unterschiedlichen Monitoren nahezu identisch aus, unterscheiden sich im Raum unter Tageslicht jedoch deutlich. RAL 9011 Graphitschwarz hat unter Kunstlicht einen leichten Blaustich, RAL 9005 wirkt neutraler. Gleichen Sie vorhandene Stahlelemente im Raum - Heizkörper, Fensterkonstruktionen, Stiegengeländer - vor der Bestellung mit einem RAL-Fächer ab. Wer diesen Schritt überspringt, riskiert Farbbrüche, die sich nachträglich nicht mehr korrigieren lassen.
Sprossenmuster: Detailentscheidung mit großer Raumwirkung
Das Sprossenmuster - Anzahl, Teilung und Anordnung der Sprossen - prägt den Charakter eines Raumteilers stärker als die Glaswahl. Ein 4-Feld-Raster wirkt bei einer Öffnung von 2.200 mm Höhe ausgewogen; dieselbe Einteilung in einer 3.000 mm hohen Öffnung ergibt gedrungene, zu breite Felder. Als Orientierung gilt: Felder mit einem Höhe-zu-Breite-Verhältnis zwischen 1,5:1 und 2,5:1 wirken in den meisten Raumsituationen harmonisch.
Der Konfigurator von Manufaktur X zeigt das gewählte Raster in Echtzeit mit den eingegebenen Maßen - inklusive sofortiger Preisanzeige bei jeder Änderung. Zusätzlich empfiehlt sich eine physische Probe vor Ort: Papierstreifen in der Breite der Stahlprofile an der Wand befestigen und aus dem normalen Nutzungsabstand von 2 bis 3 m beurteilen.
Wo Stahl-Glas-Raumteiler besonders gut funktionieren
Homeoffice-Abtrennung im Wohnbereich
Der Bedarf an wirksamen Raumabtrennungen in österreichischen Wohnungen ist dauerhaft gestiegen - Homeoffice ist für viele Haushalte kein vorübergehendes Phänomen, sondern ein fester Bestandteil des Alltags. Ein Raumteiler aus Stahl und Glas gehört zu den wenigen Lösungen, die Abtrennung und Tageslichtdurchlass gleichzeitig bieten. Typische Konfiguration: festes Seitenteil plus Durchgang, Milchglas für Sichtschutz bei gleichzeitigem Lichtdurchlass, Rahmen in RAL 7016 Anthrazitgrau.
Küche und Wohnbereich trennen
Offene Grundrisse bieten Raumfluss, aber keine Zonierung. Ein Glas-Raumteiler zwischen Küche und Wohnzimmer löst diesen Widerspruch: Kochgerüche und Geräusche lassen sich abschirmen, das Tageslicht fließt durch beide Zonen, die visuelle Verbindung bleibt erhalten. Klarglas ist hier die Standardwahl - kein Sichtschutz nötig, maximaler Lichtdurchlass. Für Altbauwohnungen mit Durchbruch zwischen Küche und Wohnzimmer kann Milchglas sinnvoller sein: Tageslicht gelangt in die Küche, ohne dass vom Wohnzimmer aus direkter Einblick besteht.
Schlafbereich im Loft abtrennen
In einem Loft trennt ein raumhoher Glas-Raumteiler einen Schlafbereich vom offenen Wohnbereich ab - bei Deckenhöhen bis 3.000 mm und mehr, ohne Wandanbindung und ohne die charakteristische Stützenstruktur zu verdecken. Dunkles Rauchglas in Kombination mit RAL 9005 Tiefschwarz erzeugt eine Industrial-Loft-Ästhetik, die auf Massivwände vollständig verzichtet.

Ankleidezimmer vom Schlafbereich trennen
Milchglas trennt Schlaf- und Ankleidebereich mit Sichtschutz, ohne die Lichtverteilung im Raum zu unterbrechen. Der fehlende Schwenkbereich einer separaten Tür wird direkt als Nutzfläche zurückgewonnen - in Schlafzimmern mit begrenzter Grundfläche ein messbarer Vorteil. Besonders in Altbauschlafzimmern mit beengten Verhältnissen lohnt sich dieser Ansatz.
Flur und Wohnbereich gliedern
Zwischen Diele und Wohnzimmer reicht eine Festverglasung ab ca. 800 bis 900 mm Breite aus, wenn kein zusätzlicher Durchgang benötigt wird - der Durchgang bleibt seitlich frei. Diese Lösung ersetzt einen klassischen Windfang, ohne den Flur optisch zu verkleinern. In Wiener Altbauwohnungen mit großzügiger Diele ist das eine elegante Möglichkeit, Gemütlichkeit und Offenheit zu verbinden.
Ferienwohnungen und Vermietungsobjekte
Eine Raumteiler-Lösung mit begehbarem Durchgang ermöglicht es, Küche und Wohnbereich bei Bedarf optisch zu trennen und bei Nichtbenutzung vollständig offen zu halten. Für Vermietungsobjekte sind die robuste Pulverbeschichtung und das Sicherheitsglas ein dauerhafter Qualitätsvorteil gegenüber kaufhausfertigen Lösungen.
Aufmaß nehmen: So vermeiden Sie teure Maßfehler
Sie geben Ihre Wunschmaße ein - keine Rohbaumaße
Im Konfigurator geben Sie die exakten Maße ein, die der fertige Raumteiler haben soll. Nicht das Rohbaumaß der Öffnung, nicht ein Richtwert - sondern das tatsächliche Fertigmaß. Der Raumteiler wird exakt nach diesen Angaben produziert. Nach Produktionsbeginn sind keine Korrekturen mehr möglich. Ein falsches Maß bedeutet Neubestellung, neue Produktionszeit und zusätzliche Kosten - das ist keine Besonderheit von Manufaktur X, sondern die Logik jeder Maßfertigung.
Drei Messpunkte, kleinstes Maß verwenden
Messen Sie die lichte Breite Ihrer Wandöffnung an mindestens drei Stellen: oben, in der Mitte und unten. Ebenso die Höhe: links, in der Mitte und rechts. Als Basis für die Bestellung gilt jeweils das kleinste gemessene Maß.

Ein konkretes Rechenbeispiel: Sie messen die lichte Breite und erhalten 985 mm oben, 982 mm in der Mitte und 988 mm unten. Basis ist 982 mm. Wer diesen Schritt überspringt und 985 mm eingibt, bestellt ein Element, das an der engsten Stelle um 3 mm zu breit ist - und nicht montiert werden kann.
Altbau-Realität: Öffnungen sind selten wirklich rechteckig
Der häufigste Grund dafür, dass ein maßgefertigter Raumteiler nicht passt, ist kein Produktionsfehler - sondern ein fehlerhaftes Aufmaß. In Gründerzeit- und Jahrhundertwende-Gebäuden weichen Wandöffnungen regelmäßig von der Rechteckform ab: Die obere Kante kann um mehrere Millimeter aus der Waage sein, die Seiten laufen leicht nach innen oder außen. Das kleinste gemessene Maß stellt sicher, dass das Element an der engsten Stelle noch passt. Bei Abweichungen über 10 mm zwischen kleinstem und größtem Maß empfiehlt sich der Skizzen-Upload statt der Standardeingabe im Konfigurator.
Sondermaße und Schrägen: Skizze hochladen
Gewölbebögen, Dachschrägen, trapezförmige Nischen - solche Öffnungen lassen sich nicht im Standardkonfigurator abbilden. Zeichnen Sie die Öffnung maßstabsgerecht mit allen relevanten Bemaßungen und laden Sie die Datei über den Skizzen-Upload-Service hoch. Manufaktur X prüft die Machbarkeit und unterbreitet ein individuelles Angebot - ohne Verpflichtung. Bei Sondermaßen verlängert sich die Lieferzeit auf 7 bis 8 Wochen gegenüber dem Standard von 5 bis 6 Wochen.
Anschluss an Wand, Boden und Decke
Der Stahlrahmen wird in den Untergrund gedübelt - bei massivem Mauerwerk oder Betondecken ist das unkritisch. Bei Leichtbauwänden aus Gipskarton ist die Tragfähigkeit des Untergrunds vorab zu klären; gegebenenfalls ist ein Stahlwinkel zur Lastverteilung einzuplanen. Bestandsfotos der Öffnung zusammen mit einer Skizze helfen dabei, Besonderheiten wie Laibungstiefe, Stufenversatz oder vorhandene Zargen frühzeitig zu erkennen.
Die häufigsten Planungsfehler - und wie Sie sie vermeiden
Fehler 1: Aufmaß nur an einer Stelle nehmen

Wer die Breite einer Öffnung nur an einer Stelle - meist in Augenhöhe - abnimmt, riskiert Passungenauigkeiten von 15 bis 25 mm. In Altbauwänden sind solche Abweichungen zwischen Oberkante und Unterkante keine Ausnahme, sondern der Regelfall. Messen Sie Breite und Höhe je an mindestens drei Punkten und verwenden Sie stets das kleinste Maß als Bestellmaß.
Fehler 2: Sprossenmuster ohne Proportionsprüfung wählen
Ein Raster, das auf dem Bildschirm stimmig wirkt, kann im Raum gedrungen und unruhig erscheinen, wenn die Öffnungshöhe 3.000 mm beträgt. Proportionen lassen sich am zuverlässigsten mit einer physischen Probe beurteilen: Papierstreifen in der Breite der Stahlprofile an der Wand befestigen und aus dem normalen Nutzungsabstand von 2 bis 3 m beurteilen.
Fehler 3: Rahmenfarbe nur am Bildschirm beurteilen
RAL-Töne weichen auf Monitoren von ihrer realen Erscheinung ab. Gleichen Sie die Farbe anhand vorhandener Bestandselemente ab - Heizkörper, Fensterrahmen, Stiegengeländer und Türzargen sind geeignete Referenzpunkte. Ein RAL-Fächer aus dem Fachhandel kostet wenig und verhindert teure Überraschungen.
Fehler 4: Bestellung vor Abschluss der Bauarbeiten
Die Produktionszeit beträgt 5 bis 6 Wochen ab Zahlungseingang - bei Sondermaßen bis zu 8 Wochen. Bestellen Sie erst, wenn die Wandöffnung in ihrer endgültigen Form vorliegt und die Maße verbindlich abgenommen werden können. Putzauftrag oder Estricharbeiten können die Maße noch verändern. Prüfen Sie außerdem das Wandmaterial: Trockenbauständerwände benötigen eine stabile Unterkonstruktion, um den Raumteiler sicher zu tragen.
Fehler 5: Keinen Durchgang eingeplant, obwohl er später gebraucht wird
Wer beim Kauf eines Raumteilers nicht sicher ist, ob gelegentlich ein Durchgang benötigt wird, sollte diesen von Beginn an als Aussparung einplanen - auch wenn er zunächst nicht täglich genutzt wird. Eine nachträgliche Integration in eine bereits montierte Stahl-Glas-Konstruktion erfordert Demontage, neue Glasscheiben und erheblichen Mehraufwand.
Der 3D-Konfigurator: Festpreis in Echtzeit berechnen

Im Konfigurator von Manufaktur X geben Sie Ihre Maße ein, wählen Glasart, Glastyp, RAL-Farbe und Konstruktionsvariante - und sehen den Preis sofort. Jede Änderung wirkt unmittelbar auf die Preisanzeige, ohne nachgelagerten Angebotsprozess. Versandkosten und Lieferzeiten stehen transparent im Warenkorb.
Was den Preis beeinflusst: das individuelle Maß, der gewählte Glastyp, das Sprossenmuster und die Komplexität der Konstruktion. Was den Preis ausdrücklich nicht beeinflusst: die Wahl zwischen ESG und VSG - beide Glasaufbauten kosten identisch. Ebenso entstehen keine Aufpreise für RAL-Sonderfarben.
Für Varianten, die im Konfigurator nicht abbildbar sind - nicht-rechteckige Öffnungen, Sondergeometrien, besondere Einbausituationen - laden Sie eine Skizze über den Skizzen-Upload-Service hoch. Manufaktur X prüft die Machbarkeit und unterbreitet ein Angebot, ohne dass Sie sich vorab auf eine Lösung festlegen müssen.
| Produkt | Preis ab | Hinweis |
|---|---|---|
| Lofttür | 1.157 € | Günstigste mögliche Variante |
| Raumteiler | 2.212 € | Stahl-VSG, individuelle Breite |
| Großes Regal | 3.200 € | Massivholz, Stahlgestell, raumhoch |
| Esstisch | 1.580 € | Massivholz, Stahlgestell |
| Couchtisch | 1.155 € | Massivholz, Stahlgestell |
| Sitzbank | 1.100 € | Massivholz, Stahlgestell |
| TV-Board | 1.540 € | Massivholz, Stahlgestell |
| Rohrregal | 1.065 € | Modulares Rohrregal |
Kosten und Preisstruktur: Was ein Glas-Raumteiler kostet
Die drei wesentlichen Preisfaktoren
Drei Faktoren bestimmen den Endpreis. Erstens die Glasfläche: Je größer die Verglasung, desto höher der Glasanteil an den Gesamtkosten. Zweitens die Komplexität der Konstruktion: Eine reine Festverglasung ohne Durchgang ist günstiger als eine Konstruktion mit mehreren Feldern und begehbarem Durchgang. Drittens Sondermaße durch nicht-rechteckige Öffnungen oder Dachschrägen: Individuelle Zuschnitte erhöhen den Fertigungsaufwand gegenüber rechteckigen Standardkonfigurationen.
Einordnung ins Preisgefüge
Den Markt für Raumteiler lässt sich grob in vier Segmente einteilen:
| Segment | Beispiele | Einschränkungen |
|---|---|---|
| Massenmarkt | Standardregale, konfektionierte Trennwände (z.B. IKEA, XXXLutz) | Keine raumhohe Ausführung, kein Sicherheitsglas, nur Standardmaße |
| Fachhändler konfektioniert | Glas-Stahl-Lösungen vom Fachhändler | Nur Standardbreiten, begrenzte Farbauswahl, keine echte Maßanpassung |
| Maßfertigung Manufaktur X | Stahl-Glas-Raumteiler nach Maß, EU-gefertigt | Festpreis aus dem Konfigurator, keine Nachkalkulation |
| Lokaler Schlosser / Einzelanfertigung | Handwerkliche Einzelanfertigung | Keine digitale Konfiguration, lange Abstimmungszeiten, oft höhere Kosten |

Konfektionierte Raumteiler aus dem Einrichtungshandel sind ab ca. 200 bis 500 EUR erhältlich. Sie passen jedoch nicht in Öffnungen mit nicht-normgerechten Maßen, bieten keine echte Stahlrahmen-Konstruktion und werden nicht in der EU gefertigt. Alle Produkte von Manufaktur X werden in der EU produziert - mit dem Vorteil des sofortigen Festpreises aus dem Konfigurator, inkl. UmSt.
Montage und Pflege nach der Lieferung
Montage
Die Montage einer Stahl-Glas-Konstruktion ist handwerklich anspruchsvoll, besonders weil Stahlrahmen präzise ausgerichtet und sicher befestigt werden müssen. Wer keine Erfahrung mit solchen Arbeiten hat, sollte einen Fachbetrieb hinzuziehen - viele Kunden beauftragen einen lokalen Schlosser oder Tischler, der die gelieferten Elemente fachgerecht einbaut. Achten Sie auf die lotrechte Ausrichtung des Rahmens. Bei Leichtbauwänden aus Gipskarton ist die Tragfähigkeit des Untergrunds vorab zu klären.
Reinigung des Glases
Verwenden Sie nicht-aggressive Reinigungsmittel und weiche Tücher, um Kratzer zu vermeiden. Klarglas zeigt Fingerabdrücke und Wasserflecken deutlicher als Milch- oder Strukturglas - planen Sie je nach gewählter Glasart den entsprechenden Reinigungsaufwand ein. Führen Sie regelmäßige Sichtkontrollen an Rahmen und Verbindungsstellen durch.
Pflege des Stahlrahmens
Die pulverbeschichtete Stahloberfläche ist auch in Küchennähe oder bei wechselnder Luftfeuchtigkeit dauerhaft stabil. Für die Reinigung genügt ein feuchtes Tuch mit mildem Reinigungsmittel - aggressive Scheuermittel oder Lösungsmittel greifen die Pulverbeschichtung an und sind zu vermeiden.
Weitere Produkte von Manufaktur X
Manufaktur X fertigt neben Raumteilern weitere Produkte maßgefertigt aus hochwertigen Materialien - darunter Lofttüren, Esstische, Couchtische, Sitzbänke sowie große Regale und Rohrregale aus Stahl und Massivholz. Eine vollständige Übersicht finden Sie auf manufakturx.at.
Häufige Fragen zum Glas-Raumteiler (FAQ)
Welche Glasarten bietet Manufaktur X für Raumteiler an?
Manufaktur X bietet genau fünf Glasarten an: Klarglas, Milchglas, Rauchglas, dunkles Rauchglas und Strukturglas. Alle fünf sind im Konfigurator direkt wählbar - es gibt keine weiteren Unterarten oder Abstufungen. Für Milchglas steht im Konfigurator genau eine Option zur Verfügung.

Was ist der Unterschied zwischen ESG und VSG - und welches ist teurer?
ESG (Einscheibensicherheitsglas) zerfällt im Bruchfall in kleine, stumpfe Stücke. VSG (Verbundsicherheitsglas) hält die Splitter durch eine Verbundfolie zusammen - die Scheibe bleibt nach einem Bruchereignis weitgehend intakt. Bei größeren Formaten und in Haushalten mit Kindern wird VSG empfohlen. Bei Manufaktur X kosten ESG und VSG identisch - VSG ist kein Aufpreis-Produkt.
Hat der Raumteiler eine Tür?
Nein. Der Raumteiler ist eine feste Stahl-Glas-Trennwand ohne Tür, ohne Türanschlag und ohne Scharniere. Optional lässt sich ein begehbarer Durchgang als Aussparung einplanen. Wer eine echte Tür mit Öffnungsfunktion benötigt, wählt die Lofttür von Manufaktur X.
Wie nehme ich das Aufmaß richtig ab?
Messen Sie Breite und Höhe der Öffnung je an mindestens drei Stellen und verwenden Sie stets das kleinste gemessene Maß als Bestellmaß. Sie geben Ihre gewünschten Fertigmaße in den Konfigurator ein - keine Rohbaumaße. Bei nicht-rechteckigen Öffnungen oder Abweichungen über 10 mm empfiehlt sich der Skizzen-Upload-Service.
Welche Holzarten werden bei Massivholzprodukten verwendet?
Manufaktur X verarbeitet ausschließlich die Harthölzer Eiche, Buche und Esche. Andere Holzarten werden nicht angeboten.
Kann ich einen Raumteiler mit Sondermaßen oder Schrägen bestellen?
Ja. Für nicht-rechteckige Öffnungen, Dachschrägen oder ungewöhnliche Geometrien laden Sie eine maßstabsgerechte Skizze über den Skizzen-Upload-Service hoch. Manufaktur X prüft die Machbarkeit und unterbreitet ein individuelles Angebot ohne Verpflichtung. Bei Sondermaßen beträgt die Produktionszeit 7 bis 8 Wochen statt der üblichen 5 bis 6 Wochen.
Wie lange dauert die Produktion?
Die Produktionszeit beträgt 5 bis 6 Wochen ab Zahlungseingang. Bei Sondermaßen oder nicht-rechteckigen Konstruktionen verlängert sich diese auf 7 bis 8 Wochen. Bestellen Sie erst, wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind und die Maße verbindlich abgenommen werden können.
Wo kann ich mich persönlich beraten lassen?
Für individuelle Anfragen, Sonderprojekte oder eine persönliche Beratung steht das Team von Manufaktur X über die Kontaktseite auf manufakturx.at zur Verfügung.




