Maßmöbel Werkstatt-Notiz

Stahl-Glas-Raumteiler: Der komplette Planungsguide für österreichische Wohnräume

Manufaktur X Redaktion · 7. Juli 2026 · 19 Minuten Lesezeit · Werkstatt Regensburg
Stahl-Glas-Raumteiler: Der komplette Planungsguide für österreichische Wohnräume

Wer in einer Wiener Altbauwohnung oder einem umgebauten Industrieloft Räume gliedern möchte, ohne eine Massivwand zu errichten, steht vor einer klassischen Planungsaufgabe. Ein maßgefertigter Stahl-Glas-Raumteiler löst sie elegant: Er schafft einen definierten Raumabschluss, lässt Tageslicht hindurchfließen und greift dabei nicht in die tragende Struktur des Gebäudes ein. Dieser Planungsguide führt Sie durch alle wesentlichen Entscheidungen – von der Glaswahl über das richtige Aufmaß bis hin zu Konstruktionsvarianten, typischen Einsatzbereichen und der Preisstruktur.

Raumteiler - 3D-konfigurator, Manufaktur X
Raumteiler

Warum ein Stahl-Glas-Raumteiler im österreichischen Altbau so viel Sinn ergibt

Gründerzeitbauten und ihre besonderen Anforderungen

Österreich – und Wien im Besonderen – hat einen außergewöhnlich hohen Bestand an Gründerzeitbauten. Lichte Raumhöhen zwischen 2.800 und 3.400 mm, Durchgangszimmer ohne eigenen Flur, einseitige Fensterfront zur Straße: Diese Gegebenheiten machen Konfektionsware aus dem Baumarkt schlicht unbrauchbar. Serienprodukte enden meist bei 2.100 mm Höhe – ein freier Streifen von bis zu einem Meter unter der Stuckdecke ist gestalterisch keine Lösung. Wer den Charakter eines Wiener Altbaus erhalten und gleichzeitig sinnvoll zonieren möchte, kommt an einer raumhohen Maßkonstruktion nicht vorbei.

Hinzu kommt die typische Durchgangszimmersituation: In vielen Altbauwohnungen führt ein Zimmer direkt ins nächste, ohne Flur. Eine gemauerte Trennwand wäre genehmigungspflichtig, statisch aufwendig und würde den Grundriss dauerhaft verändern. Ein Stahl-Glas-Raumteiler, bündig in eine bestehende Öffnung eingesetzt, schafft hingegen einen reversiblen Raumabschluss – ohne Baugenehmigung, ohne statische Berechnung, ohne bleibende Eingriffe in die Bausubstanz.

Tageslicht als funktionaler Faktor

In tiefen Grundrissen mit Fenstern nur an einer Außenwand – wie sie in Wiener Altbaublöcken häufig vorkommen – ist Tageslichtweiterleitung kein gestalterischer Bonus, sondern eine funktionale Notwendigkeit. Ein Schlafzimmer oder Arbeitszimmer, das durch eine Glastrennwand vom hellen Wohnbereich abgetrennt wird, erhält weiterhin diffuses Tageslicht. Eine Massivwand an gleicher Stelle würde diesen Bereich dauerhaft vom natürlichen Licht abschneiden und zu Mehrkosten durch Kunstlichtbetrieb führen. Die Entscheidung für Glas ist in solchen Grundrissen keine Frage des Geschmacks, sondern der Raumlogik.

Eine fest montierte Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen unterteilt einen hellen Wohnraum in zwei Bereiche – links ein Wohnzimmer mit Sofa u

Was ein Raumteiler wirklich leistet – und was nicht

Ein freistehendes Regal schafft optische Trennung, aber keinen definierten Raumabschluss: Geräusche, Gerüche und Licht wandern ungehindert darüber hinweg. Ein Glas-Raumteiler, der bündig zwischen Boden, Decke und Wände eingepasst ist, schließt den Raum tatsächlich ab. Besonders in der Küche-Wohnzimmer-Situation zeigt sich der Unterschied deutlich: Kochgerüche und Geräusche bleiben abgrenzbar, die Sichtverbindung und der Lichtfluss bleiben erhalten – was mit einem Regal schlicht nicht möglich ist.

Zwei Einschränkungen sollten bei der Planung bekannt sein: Ein Glas-Raumteiler ohne Sonderverglasung bietet keinen Brandschutz für gewerbliche Anforderungen. Und: Er trägt keine Lasten aus der Decke ab – er ersetzt keine tragende Wand.

Raumteiler, Stellwand oder Regalwand – was trennt wirklich?

Mobile Lösungen und ihre Grenzen

Vorhänge und mobile Stellwände lassen sich flexibel umpositionieren – das ist ihr einziger konstruktiver Vorteil. In einem Altbau mit 3.000 mm Deckenhöhe und ausgeprägter Gemütlichkeitsanforderung reichen sie weder optisch noch funktional aus: Sie schließen nicht bis zur Decke, Schall und Gerüche passieren ungehindert, ein echter Raumabschluss entsteht nicht.

Offene Regalwände

Regalwände schaffen visuelle Zonierung ohne Baueingriff – mehr aber auch nicht. Als ergänzendes Einrichtungselement sinnvoll, als Ersatz für eine echte Raumtrennwand ungeeignet. Eine Regalwand mit 182 cm Standardhöhe in einem Raum mit 290 cm Decke hinterlässt einen offenen Streifen von über einem Meter – der Zonierungseffekt verpufft optisch und akustisch.

Massivholz-Raumteiler

Massivholzkonstruktionen erzeugen Sichtschutz und ein warmes Wohnambiente – passend für Räume, in denen Industrieästhetik fehl am Platz wäre. Tageslicht lassen sie allerdings nicht durch, was sie auf Grundrisse beschränkt, in denen beide Seiten ein eigenes Außenfenster haben. Manufaktur X verarbeitet bei Massivholzelementen ausschließlich Eiche, Buche, Esche, Nussbaum, Kirsche und Kiefer.

Eine fest montierte Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und mehreren Glasfeldern trennt einen Eingangsbereich vom Wohnzimmer.

Raumhohe Stahl-Glas-Konstruktionen

Nur eine Lösung erfüllt gleichzeitig drei Anforderungen: raumhoher Abschluss, Tageslichtweiterleitung und – mit Verbundsicherheitsglas (VSG) – wirksame Schalldämmung. Der pulverbeschichtete Stahlrahmen erlaubt filigrane Profile, die in Wiener Altbauten ebenso funktionieren wie in umgebauten Industriegeschossen im Wiener Gemeindebezirk oder in alpinen Chalets mit modernem Innenausbau.

Typ Schalldämmung Tageslicht Raumhoher Abschluss Maßanpassung
Vorhang / mobile Stellwand Kaum vorhanden Blockiert Selten Nein
Offene Regalwand Nicht vorhanden Teilweise Selten Begrenzt
Massivholz-Raumteiler Gut Keines Möglich Ja
Stahl-Glas-Raumteiler (Manufaktur X) Gut (VSG) Ja (je nach Glasart) Ja, bis 3,5 m Vollständig nach Maß

Raumteiler oder Lofttür – welche Konstruktion passt zu Ihrer Situation?

Der entscheidende funktionale Unterschied

Ein Raumteiler ist eine feststehende Stahl-Glas-Trennwand ohne bewegliche Teile – er gliedert den Grundriss dauerhaft, ohne Durchgangsfunktion. Eine Lofttür hingegen trennt und verbindet je nach Bedarf: Sie schließt den Raum akustisch und visuell ab, gibt ihn aber auf Wunsch vollständig frei. Beide Konstruktionen entstehen aus demselben Stahl-Glas-System mit identischen Profildetails – die Frage ist nicht, was besser aussieht, sondern ob Sie einen Bereich dauerhaft abgrenzen oder situativ öffnen möchten.

Wer beim Kauf eines Raumteilers noch unsicher ist, ob gelegentlich ein Durchgang benötigt wird, sollte eine Aussparung ohne Türblatt von Beginn an einplanen. Eine nachträgliche Änderung an einer bereits montierten Konstruktion erfordert Demontage des Rahmens und eine neue Glasscheibe – das ist aufwendig und kostspielig.

Lofttür und Raumteiler als aufeinander abgestimmte Einheit

Werden beide Elemente von verschiedenen Herstellern bezogen, entstehen häufig unschöne Materialbrüche: unterschiedliche Profilstärken, abweichende RAL-Töne, verschiedene Glasstärken. Wer Lofttür und Raumteiler gemeinsam konfiguriert, erhält eine gestalterisch und technisch stimmige Lösung aus einem Guss – RAL-Farbe, Glasart und Profilstärke werden einmal festgelegt und gelten für beide Elemente. Bei gemeinsamer Bestellung erfolgt die Lieferung in einem einzigen Vorgang.

Eine fest montierte Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und mehreren Glasfeldern trennt zwei Wohnbereiche voneinander.

Für welche Grundrisse ist ein Raumteiler die richtige Lösung?

Lofts und umgebaute Industriegeschosse

Offene Loftgrundrisse mit Deckenhöhen zwischen 3.000 und 3.500 mm bieten keine natürliche Zonierung zwischen Schlafen, Arbeiten und Wohnen. Eine Regalwand mit 182 cm Höhe wirkt in einem solchen Raum wie ein Einrichtungsgegenstand – der ungenutzte Streifen über der Oberkante beträgt mehr als einen Meter. Eine raumhohe Stahl-Glas-Konstruktion nutzt die Deckenhöhe vollständig, ohne die charakteristische Weiträumigkeit zu zerstören.

Altbauwohnungen mit hohen Decken

Der typische Wiener Altbau bringt zwei Planungsherausforderungen mit: Deckenhöhen zwischen 2.800 und 3.200 mm sowie Durchgangszimmer, in denen Räume direkt ineinander übergehen. Beide Merkmale machen Standardmaße funktional und gestalterisch unbrauchbar. Maßfertigung ist in diesen Grundrissen keine Komfortoption – sie ist eine technische Notwendigkeit.

Neubauten mit offenem Wohn-Koch-Essbereich

In modernen Neubauten mit Betondecken und glatten Böden ist die Schallübertragung besonders ausgeprägt, weil schallabsorbierende Oberflächen fehlen. Wer heuer umgebaut hat oder noch plant, einen Homeoffice-Bereich abzutrennen, steht vor der Frage: Wie schaffe ich Abgrenzung, ohne auf Tageslicht zu verzichten? Ein Innenraum-Raumteiler aus Stahl und Glas gehört zu den wenigen Lösungen, die beides leisten.

Tageslicht als Entscheidungskriterium

Der einfachste Test vor der Materialentscheidung: Hat die abzutrennende Zone ein eigenes Außenfenster? Wenn nein, ist Glas keine Gestaltungspräferenz, sondern eine funktionale Anforderung. Wer diese Frage überspringt und sich für eine Massivholzlösung entscheidet, schafft einen Raum, der dauerhaft auf Kunstlicht angewiesen ist.

Konstruktionsvarianten im Überblick

Welche Variante löst Ihr konkretes Trennproblem?

Eine schwarze Stahl-Glas-Trennwand mit mehreren Glasfeldern trennt ein helles Wohnzimmer vom Flurbereich.
  • Feststehender Raumteiler: Keine beweglichen Teile, vollständig verglast. Ideal für Trennungen ohne regelmäßigen Durchgang – etwa zwischen Wohnbereich und Arbeitszimmer mit eigenem Zugang über den Flur. Da Beschläge und Schlossmechanik entfallen, ist dies auch die kostengünstigste Variante.
  • Raumteiler mit begehbarer Aussparung: Eine Öffnung ohne Türblatt ermöglicht den Durchgang, ohne bewegliche Teile zu benötigen. Sinnvoll, wenn ein Durchgang gewünscht ist, aber keine schließbare Tür erforderlich ist.
  • Raumteiler mit festem Seitenteil: Bei breiteren Öffnungen schließt ein festes Seitenteil die verbleibende Breite verglast ab. Wer eine Öffnung von 1.600 mm schließen möchte, wählt typischerweise ein Seitenteil von 700 mm neben einem 900 mm breiten Durchgangsbereich.
  • Zweiteiliger Raumteiler: Für breite Öffnungen ohne Seitenteil – zwei Felder schließen die Breite verglast ab, optional mit begehbarer Aussparung.
  • Dreiteiliger Raumteiler mit mittigem Durchgang: Für sehr breite Öffnungen, bei denen eine breite Raumfront optisch geschlossen bleiben soll, aber ein schmaler begehbarer Bereich in der Mitte gewünscht wird.
  • Oberlicht-Erweiterung: Für Raumhöhen über 2.400 mm. Das Oberlicht ist kein nachträgliches Zubehör – es beeinflusst Rahmenhöhe und Befestigungspunkte an der Decke und muss von Beginn an eingeplant werden. Eine Nachrüstung nach Einbau des Rahmens ist konstruktiv ausgeschlossen.

Oberlicht bei großen Raumhöhen

Ein Raumteiler, der in einem Altbau mit 3.000 mm Deckenhöhe bei 2.100 mm endet, hinterlässt eine unverglaste Wandfläche von fast 900 mm – proportional unfertig und stilistisch unpassend vor einer Stuckkante oder einem Gesims. Ab einer lichten Höhe von 2.400 mm sollte das Oberlicht grundsätzlich in die Planung einbezogen werden. Dabei gilt: Hauptfeld und Oberlicht werden als einheitliche Konstruktion gefertigt – Rahmenhöhe, Befestigung und Glasmaße werden gemeinsam berechnet.

Seitenteil für breite Wandöffnungen

Bei Öffnungsbreiten über 1.200 mm wirkt ein einzelnes Feld proportional unausgewogen. Ein festes Seitenteil löst das Problem: Die Gesamtbreite wird aufgeteilt, das Hauptfeld bleibt auf ein handhabbares Maß begrenzt, das Seitenteil schließt die Restbreite verglast ab. Optisch entsteht ein stimmiges Gesamtbild statt eines einzelnen überdimensionierten Glasfeldes.

Fünf Glasarten für den Raumteiler – welche passt wo?

Eine fest montierte Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und mehreren Glasfeldern teilt einen Wohn- bzw. Bürobereich ab.

Manufaktur X bietet für Raumteiler aus Glas genau fünf Glasarten an, die sich grundlegend in Transparenz, Lichtdurchlässigkeit und Sichtschutz unterscheiden. Die Glaswahl ist nach Fertigungsbeginn nicht mehr änderbar – klären Sie diese Entscheidung sorgfältig, bevor Sie die Bestellung im Konfigurator abschließen.

Klarglas – maximale Transparenz und Lichtweiterleitung

Klarglas bietet unverfälschte Durchsicht ohne Tönung oder Struktur. Es ist die richtige Wahl, wenn die Sichtverbindung zwischen zwei Bereichen ausdrücklich gewünscht ist – etwa zwischen Eingangsbereich und Wohnzimmer oder zwischen Wohnzimmer und angrenzendem Essbereich. Ein praktischer Hinweis: Klarglas zeigt Fingerabdrücke, Wasserflecken und Staub deutlicher als mattierte oder strukturierte Alternativen – der Reinigungsaufwand ist entsprechend höher.

Milchglas – Tageslicht ohne Einblick

Milchglas ist mattiert und streut Licht diffus. Konturen und Bewegungen sind bei direktem Gegenlicht als Silhouette erkennbar, klare Details bleiben verborgen. Geeignet für Ankleidebereiche, Schlafzimmer und Küchen-Vorratsräume, wo Privatsphäre und Tageslicht gleichzeitig gefragt sind. Auf matten Oberflächen sind Verunreinigungen deutlich weniger sichtbar als auf Klarglas – ein praktischer Pflegevorteil.

Rauchglas und dunkles Rauchglas – abgestufter Sichtschutz

Rauchglas dunkelt leicht ab und eignet sich für Büros, Flure und minimalistische Wohnkonzepte, bei denen ein diskreter Sichtschutz gewünscht ist, ohne den Raum vollständig abzuschirmen. Dunkles Rauchglas geht einen Schritt weiter: Die stärkere Abdunkelung erzeugt einen visuellen Abschluss, der auch bei direkter Beleuchtung auf der anderen Seite wirkt. In Kombination mit RAL 9005 Tiefschwarz entsteht eine Industrial-Loft-Ästhetik, die in umgebauten Wiener Gewerbegeschossen oder alpinen Chalets gleichermaßen funktioniert.

Strukturglas – Licht mit architektonischem Akzent

Strukturglas ist vertikal geriffeltes Glas. Es verzerrt die Sicht, ohne sie vollständig zu blockieren. Je nach Abstand und Lichtsituation wirkt es mal halbtransparent, mal nahezu blickdicht – mit einem architektonischen Akzent, der besonders für Küchenabteilungen und Eingangsbereiche geeignet ist.

Die richtige Glaswahl nach Nutzungskontext

Eine großflächige Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen unterteilt einen hellen Wohnraum von einem Arbeitszimmer.

Klarglas eignet sich für Raumteiler zwischen Wohn- und Essbereich, wo Offenheit und Lichtdurchgang ausdrücklich gewünscht sind. Milchglas oder Strukturglas sind die richtige Wahl für Arbeitszimmer und Schlafbereiche mit Sichtschutzbedarf. Wer die Entscheidung ausschließlich nach Optik trifft, übersieht häufig die funktionale Dimension: Klarglas wirkt im Schlafzimmer bei eingeschaltetem Licht wie ein Schaufenster – eine Überlegung, die besonders in offenen Loftgrundrissen relevant ist.

ESG oder VSG – welches Sicherheitsglas ist das richtige?

Einscheibensicherheitsglas (ESG)

Einscheibensicherheitsglas ist thermisch gehärtetes Glas: stoß- und schlagfester als normales Floatglas, hitzebeständig. Im Bruchfall zerfällt ESG in kleine, stumpfkantige Stücke – die Verletzungsgefahr sinkt gegenüber scharfkantigen Glassplittern erheblich. ESG ist der Standard für Raumteiler im Wohnbereich ohne besondere Sicherheitsanforderungen: Lofts, Büros, Flure, Wohnzimmertrennungen.

Verbundsicherheitsglas (VSG)

Verbundsicherheitsglas besteht aus zwei je 3 mm starken Glasscheiben, die durch eine 1 mm elastische Spezialfolie dauerhaft verbunden sind. Bei einem Bruchereignis haften die Splitter an der Folie – das Glas bleibt weitgehend intakt und öffnet keine scharfkantigen Bruchstellen. Das ist der entscheidende Unterschied zu ESG: VSG versagt nicht schlagartig, sondern hält die Konstruktion auch nach einem Aufprall zusammen. Für größere Glasflächen mit Bodenkontakt, Haushalte mit Kindern und Trennwände in frequentierten Bereichen ist VSG die begründete Wahl. Ein zusätzlicher Nutzen: Die Verbundfolie bietet verbesserte Schalldämmung und UV-Filterung.

ESG vs. VSG im direkten Vergleich

ESG VSG
Aufbau Einscheibe Zwei Scheiben à 3 mm, verbunden durch 1 mm Folie
Bruchverhalten Zerfällt in kleine, stumpfe Stücke Splitter haften an Folie – Glas bleibt gebunden
Sicherheitsaspekt Deutlich reduzierte Verletzungsgefahr Erhöhter Schutz, geeignet für Haushalte mit Kindern
Einsatzbereich Wohnbereiche ohne Sonderanforderungen Haushalte mit Kindern, große Formate, frequentierte Bereiche
Zusatznutzen Stoß-, schlag- und hitzebeständig Schalldämmung und UV-Filterung durch Verbundfolie
Preis bei Manufaktur X Identisch – kein Aufpreis für VSG
Eine fest montierte Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und mehreren Glasfeldern trennt einen Flurbereich von einem hellen Wohnzimmer.

Pulverbeschichtung und RAL-Farbe – das Stahlprofil als Gestaltungselement

Warum die Rahmenfarbe mehr Wirkung hat als die Glaswahl

Bei einem Glas-Raumteiler mit Stahlrahmen im Industriestil ist nicht die Glasfüllung das prägende Element, sondern das sichtbare Profil-Raster. Die Rahmenfarbe bestimmt den Gesamteindruck stärker als jeder andere Parameter – unabhängig davon, ob das Glas klar oder mattiert ist. Die Pulverbeschichtung erreicht eine Schichtdicke von 60 bis 80 µm und ist dauerhaft stabil, auch in Küchennähe oder bei der wechselnden Luftfeuchtigkeit, die in österreichischen Altbauten keine Seltenheit ist.

Manufaktur X beschichtet den Stahlrahmen in jeder RAL-Farbe ohne Aufpreis. RAL 9005 Tiefschwarz ist die häufigste Wahl: Sie betont das Stahlprofil, setzt klare Kontraste und funktioniert in nahezu jedem Einrichtungsstil – vom Wiener Jugendstilzimmer mit modernen Akzenten bis zum alpinen Chalet mit Sichtholzdecke. RAL 7016 Anthrazitgrau fügt sich in gemischte Materialumgebungen ein und harmoniert gut mit Sichtbeton und Sichtmauerwerk. RAL 9010 Reinweiß und RAL 9016 Verkehrsweiß eignen sich für helle, zurückhaltende Konzepte, in denen der Rahmen in den Hintergrund treten soll.

Farbabgleich vor der Bestellung

RAL-Töne weichen auf Monitoren von ihrer realen Erscheinung ab. RAL 9005 Tiefschwarz und RAL 9004 Signalschwarz sehen auf unterschiedlichen Bildschirmen nahezu identisch aus, sind im Raum unter Tageslicht jedoch deutlich verschieden. Gleichen Sie die gewünschte Rahmenfarbe mit vorhandenen Stahlelementen im Raum ab – Heizkörper, Fensterkonstruktionen, Treppengeländer – am besten mit einem RAL-Fächer. Wer diesen Schritt überspringt, riskiert Farbbrüche, die sich nachträglich nicht korrigieren lassen.

Mehrfachbestellungen: Chargengleichheit beachten

Wer mehrere Raumteiler für ein Projekt plant, sollte alle Elemente in einer einzigen Bestellung zusammenfassen. Pulverbeschichtungen werden chargenweise produziert – separate Bestellungen können zu minimalen Farbabweichungen führen, die nebeneinander im Raum sichtbar werden.

Das Sprossenraster – kleine Entscheidung, große Raumwirkung

Das Sprossenraster – Anzahl, Teilung und Anordnung der Sprossen – definiert den Charakter eines Raumteilers stärker als die Glaswahl. Ein 4-Feld-Raster wirkt bei einer Öffnung von 2.200 mm Höhe ausgewogen; dieselbe Einteilung in einer 3.000 mm hohen Öffnung ergibt gedrungene, zu breite Felder. Als Orientierung gilt: Felder mit einem Höhe-zu-Breite-Verhältnis zwischen 1,5:1 und 2,5:1 wirken in den meisten Raumsituationen stimmig.

Der Konfigurator von Manufaktur X zeigt das gewählte Raster in Echtzeit mit den eingegebenen Maßen. Zusätzlich empfiehlt sich eine physische Probe vor Ort: Papierstreifen in der Breite der Stahlprofile an der Wand fixieren und aus dem normalen Nutzungsabstand von 2 bis 3 m beurteilen.

Raumteiler - 3D-konfigurator, Manufaktur X
Raumteiler

Typische Einsatzbereiche in österreichischen Wohnräumen

Homeoffice-Abtrennung im Wohnbereich

Die Nachfrage nach wirksamen Raumabtrennungen in Wohnungen ist auch in Österreich dauerhaft gestiegen. Ein Innenraum-Raumteiler aus Stahl und Glas gehört zu den wenigen Lösungen, die Abtrennung und Tageslichtdurchlass gleichzeitig bieten. Typische Konfiguration: festes Seitenteil plus Durchgang, Milchglas für Sichtschutz bei gleichzeitigem Lichtdurchlass, Rahmen in RAL 7016 Anthrazitgrau.

Küche und Wohnzimmer abgrenzen

Offene Grundrisse in Altbauten und Lofts bieten Raumfluss, aber keine Zonierung. Ein Stahl-Glas-Raumteiler zwischen Küche und Wohnzimmer löst diesen Widerspruch: Kochgerüche und Geräusche bleiben abgrenzbar, das Tageslicht fließt durch beide Zonen, die visuelle Verbindung bleibt erhalten. Klarglas ist hier die Standardwahl – kein Sichtschutz nötig, maximaler Lichtdurchlass. Für Altbauwohnungen mit einem Durchbruch zwischen Küche und Wohnzimmer kann Milchglas die richtige Wahl sein: Tageslicht gelangt in die Küche, ohne dass vom Wohnzimmer Einblick besteht.

Schlafbereich im Loft abgrenzen

In einem offenen Loft trennt ein raumhoher Glas-Raumteiler den Schlafbereich vom Wohnbereich ab – bei Raumhöhen bis 3.000 mm und mehr, ohne Wandanbindung und ohne die charakteristische Stützenstruktur zu verdecken. Dunkles Rauchglas in Kombination mit RAL 9005 Tiefschwarz erzeugt eine Industrial-Loft-Ästhetik, die auf Massivwände vollständig verzichtet.

Eine fest montierte Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und mehreren Glasfeldern trennt einen Essbereich von einem Wohnzimmer.

Ankleidebereich vom Schlafzimmer trennen

Milchglas trennt Schlaf- und Ankleidebereich mit Sichtschutz, ohne die Lichtverteilung im Raum zu unterbrechen. Der fehlende Schwenkbereich einer separaten Tür wird direkt als Nutzfläche zurückgewonnen – in Schlafzimmern mit begrenzter Grundfläche, wie sie in Wiener Altbauwohnungen häufig vorkommen, ein messbarer Vorteil.

Büro und Gewerbe

Besprechungsräume lassen sich mit einem Stahl-Raumteiler vom Großraumbüro trennen, ohne die Sichtverbindung aufzugeben. VSG bietet hier zusätzliche Schalldämmung. Die transparente Konstruktion erhält die Offenheit des Raumes, während der Besprechungsbereich akustisch und visuell abgeschirmt werden kann.

Flur und Diele

Zwischen Diele und Wohnzimmer reicht eine Festverglasung ab ca. 800 bis 900 mm Breite aus, wenn kein zusätzlicher Durchgang benötigt wird – der Durchgang bleibt seitlich frei. Diese Lösung ersetzt einen klassischen Windfang, ohne den Flur optisch zu verkleinern. Gerade in Wiener Altbauten mit repräsentativen Eingangsbereichen ist das ein gestalterisch überzeugender Ansatz.

Ferienwohnungen und Vermietungsobjekte

Eine Raumteiler-Lösung mit begehbarer Aussparung ermöglicht es, Küche und Wohnbereich bei Bedarf optisch zu trennen und bei Nichtnutzung vollständig offen zu halten. Für Vermietungsobjekte sind die robuste Pulverbeschichtung und das Sicherheitsglas ein dauerhafter Qualitätsvorteil gegenüber kurzlebigeren Lösungen.

Aufmaß im Altbau – so vermeiden Sie teure Messfehler

Die Fertigungslogik: Ihr eingegebenes Maß ist verbindlich

Sie geben im Konfigurator Ihre gewünschten Maße ein – exakt diese Abmessungen werden gefertigt. Nach Produktionsbeginn sind Korrekturen ausgeschlossen. Ein falsch eingegebenes Maß bedeutet Neubestellung, neue Produktionszeit und neue Kosten. Das ist keine Besonderheit von Manufaktur X, sondern die Logik jeder Maßfertigung – umso wichtiger ist sorgfältiges Aufmaß.

Die Drei-Punkte-Regel beim Messen

Eine raumhohe Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und gleichmäßigem Sprossenraster unterteilt einen hellen Wohnbereich.

Messen Sie die lichte Breite Ihrer Wandöffnung an mindestens drei Stellen: oben, in der Mitte und unten. Ebenso die Höhe: links, in der Mitte und rechts. Als Basis für die Bestellung gilt jeweils das kleinste gemessene Maß. Ein konkretes Beispiel: Sie messen die lichte Breite und erhalten 985 mm oben, 982 mm in der Mitte und 988 mm unten. Die Bestellbasis ist 982 mm. Wer 985 mm eingibt, bestellt ein Element, das an der engsten Stelle um 3 mm zu breit ist – und nicht passt.

Altbau-Realität: Wandöffnungen sind selten rechteckig

In Gründerzeitbauten und umgebauten Industriegebäuden weichen Wandöffnungen häufig von der Rechteckform ab. Die obere Kante kann um mehrere Millimeter aus der Waage sein, die Seiten laufen leicht nach innen oder außen. Das kleinste gemessene Maß stellt sicher, dass das Element an der engsten Stelle noch passt. Bei Abweichungen über 10 mm zwischen kleinstem und größtem Maß empfiehlt sich der Skizzen-Upload statt der Standardeingabe im Konfigurator.

Sondermaße und Schrägen

Gewölbebögen in Wiener Altbauten, Dachschrägen im Dachgeschossausbau, trapezförmige Nischen – solche Öffnungen lassen sich nicht im Standardkonfigurator abbilden. Zeichnen Sie die Öffnung maßstabsgerecht mit allen relevanten Bemaßungen und laden Sie die Datei hoch. Manufaktur X prüft die Machbarkeit und unterbreitet ein individuelles Angebot – ohne Verpflichtung. Bei Sondermaßen verlängert sich die Produktionszeit auf 7 bis 8 Wochen gegenüber dem Standard von 5 bis 6 Wochen.

Anschluss an Wand, Boden und Decke

Der Stahlrahmen wird in den Untergrund gedübelt – bei massivem Mauerwerk oder Betondecken ist das unkritisch. Bei Leichtbauwänden aus Gipskarton ist die Tragfähigkeit des Untergrundes vorab zu klären; gegebenenfalls ist ein Stahlwinkel zur Lastverteilung einzuplanen. Bestandsfotos der Öffnung zusammen mit einer Skizze helfen dabei, Besonderheiten wie Laibungstiefe, Stufenversatz oder vorhandene Zargen frühzeitig zu berücksichtigen.

Die häufigsten Planungsfehler – und wie Sie sie vermeiden

Fehler 1: Aufmaß nur an einer Stelle nehmen

Eine fest montierte Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und mehreren Glasfeldern trennt einen Wohnbereich von einem Arbeitszimmer.

Wer das Maß einer Öffnung nur an einem Punkt – meist in Augenhöhe – abnimmt, riskiert Passungenauigkeiten von 15 bis 25 mm. In Altbauwänden sind solche Abweichungen zwischen Oberkante und Unterkante keine Ausnahme, sondern der Regelfall. Messen Sie Breite und Höhe je an mindestens drei Punkten und verwenden Sie stets das kleinste gemessene Maß.

Fehler 2: Sprossenmuster ohne Proportionsprüfung festlegen

Ein Raster, das auf dem Bildschirm stimmig wirkt, kann im Raum gedrungen und unruhig erscheinen, wenn die Öffnungshöhe 3.000 mm beträgt. Proportionen lassen sich am zuverlässigsten mit einer physischen Probe beurteilen: Papierstreifen in der Breite der Stahlprofile an der Wand fixieren und aus dem normalen Nutzungsabstand von 2 bis 3 m beurteilen.

Fehler 3: Rahmenfarbe ausschließlich am Monitor beurteilen

RAL-Töne weichen auf Bildschirmen von ihrer realen Erscheinung ab. Den Farbabgleich anhand vorhandener Bestandselemente vorzunehmen ist zuverlässiger – Fensterrahmen, Heizkörper und Türzargen sind geeignete Referenzpunkte.

Fehler 4: Bestellung vor Abschluss der Rohbauarbeiten

Die Produktionszeit beträgt 5 bis 6 Wochen ab Zahlungseingang. Bestellen Sie erst, wenn die Wandöffnung in ihrer endgültigen Form vorliegt und die Maße verbindlich abgenommen werden können. Putzauftrag oder Estricharbeiten können Maße noch verändern. Prüfen Sie außerdem das Wandmaterial: Trockenbauständerwände benötigen eine stabile Unterkonstruktion, um den Raumteiler sicher zu tragen.

Fehler 5: Keinen Durchgang eingeplant, obwohl er später benötigt wird

Wer beim Kauf eines Raumteilers nicht sicher ist, ob gelegentlich ein Durchgang benötigt wird, sollte eine Aussparung von Beginn an einplanen – auch wenn sie zunächst nicht täglich genutzt wird. Eine nachträgliche Integration in eine bereits montierte Stahl-Glas-Konstruktion erfordert Demontage, neue Glasscheiben und erheblichen Mehraufwand.

Der 3D-Konfigurator: Ihren Festpreis sofort berechnen

Im Konfigurator von Manufaktur X geben Sie Ihre Maße ein, wählen Glasart, Glastyp, RAL-Farbe und Konstruktionsvariante – und sehen den Preis sofort. Jede Änderung wirkt unmittelbar auf die Preisanzeige, ohne nachgelagerten Angebotsprozess. Der 3D-Konfigurator zeigt Ihre Konfiguration in Echtzeit als realistische Vorschau, damit Sie genau sehen, wie Ihr Raumteiler im Raum wirken wird. Versandkosten und Lieferzeiten stehen transparent im Warenkorb.

Was den Preis beeinflusst: das individuelle Maß, der gewählte Glastyp, das Sprossenmuster und die Komplexität der Konstruktion. Was den Preis ausdrücklich nicht beeinflusst: die Wahl zwischen ESG und VSG – beide Glasaufbauten kosten identisch. Ebenso entstehen keine Aufpreise für RAL-Sonderfarben.

ProduktPreis abHinweis
Lofttür1.157 €Günstigste mögliche Variante
Raumteiler2.212 €Stahl-VSG, individuelle Breite
Großes Regal3.200 €Massivholz, Stahlgestell, raumhoch
Esstisch1.580 €Massivholz, Stahlgestell
Couchtisch1.155 €Massivholz, Stahlgestell
Sitzbank1.100 €Massivholz, Stahlgestell
TV-Board1.540 €Massivholz, Stahlgestell
Rohrregal1.065 €Modulares Rohrregal

Kosten und Preisstruktur: Was ein Glas-Raumteiler kostet

Die drei Hauptfaktoren für den Endpreis

Drei Parameter bestimmen den Endpreis. Erstens die Glasfläche: Je größer die Verglasung, desto höher der Glasanteil an den Gesamtkosten. Zweitens die Konstruktionskomplexität: Eine reine Festverglasung ohne bewegliche Teile oder Aussparung ist günstiger als eine Konstruktion mit mehreren Feldern und begehbarem Durchgang. Drittens Sondermaße durch nicht-rechteckige Öffnungen oder Schrägen: Individuelle Zuschnitte erhöhen den Fertigungsaufwand gegenüber rechteckigen Standardkonfigurationen.

Markteinordnung

Der Markt für Innenraum-Raumteiler lässt sich in vier Segmente einteilen:

Segment Beispiele Einschränkungen
Massenmarkt Standardregale, Konfektionstrennwände Keine raumhohe Ausführung, kein Sicherheitsglas, Standardmaße
Fachhändler konfektioniert Glas-Stahl-Lösungen vom Fachhändler Nur Standardbreiten, begrenzte Farbauswahl, keine Maßanpassung
Maßfertigung Manufaktur X Stahl-Glas-Raumteiler nach Maß Festpreis aus dem Konfigurator, keine Nachkalkulation
Lokale Schmiede / Einzelanfertigung Handwerkliche Einzelanfertigung Keine digitale Konfiguration, lange Abstimmungszeiten

Nicht maßgefertigte Raumteiler aus dem Baumarkt sind ab ca. 200 bis 500 € (inkl. UmSt.) erhältlich. Sie passen jedoch nicht in Öffnungen mit nicht-normgerechten Maßen, bieten keine Stahlrahmenkonstruktion und werden nicht in der EU gefertigt. Manufaktur X positioniert sich mit individuellen Abmessungen, EU-Fertigung und dem Vorteil des sofortigen Festpreises aus dem Konfigurator im Premiumsegment.

Montage und Pflege nach der Lieferung

Montage

Eine raumhohe Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und mehreren Glasfeldern trennt einen Wohnbereich von einem Arbeitszimmer.

Die Montage einer Stahl-Glas-Konstruktion ist handwerklich anspruchsvoll, besonders weil Stahlrahmen präzise ausgerichtet und sicher befestigt werden müssen. Wer keine Erfahrung mit solchen Arbeiten hat, sollte einen Fachbetrieb hinzuziehen – viele Kundinnen und Kunden beauftragen einen lokalen Tischler oder Schlosser, der die gelieferten Elemente fachgerecht einbaut. Achten Sie auf die lotrechte Ausrichtung des Rahmens. Bei Leichtbauwänden aus Gipskarton ist die Tragfähigkeit des Untergrundes vorab zu klären.

Glasreinigung und Pflege

Verwenden Sie nicht-aggressive Reinigungsmittel und weiche Tücher, um Kratzer zu vermeiden. Klarglas zeigt Fingerabdrücke und Wasserflecken deutlicher als Milch- oder Strukturglas – planen Sie je nach gewählter Glasart den entsprechenden Reinigungsaufwand ein. Führen Sie regelmäßige Sichtkontrollen an Rahmen und Verbindungsstellen durch.

Pflege des pulverbeschichteten Stahlrahmens

Die RAL-pulverbeschichtete Stahloberfläche ist dauerhaft stabil – auch in Küchennähe oder bei der wechselnden Luftfeuchtigkeit, die in österreichischen Altbauten keine Seltenheit ist. Für die Reinigung genügt ein feuchtes Tuch mit mildem Reinigungsmittel. Aggressive Scheuermittel oder Lösungsmittel sind zu vermeiden, da sie die Pulverbeschichtung angreifen.

Weitere Produkte von Manufaktur X

Manufaktur X fertigt neben Raumteilern weitere Produkte maßgefertigt aus hochwertigen Materialien – darunter Lofttüren, Esstische, Couchtische, Sitzbänke sowie große Regale aus Stahl und Massivholz. Eine vollständige Übersicht finden Sie auf der Startseite von Manufaktur X.

Häufige Fragen zum Glas-Raumteiler (FAQ)

Welche Glasarten bietet Manufaktur X für Raumteiler an?

Manufaktur X bietet genau fünf Glasarten an: Klarglas, Milchglas, Rauchglas, dunkles Rauchglas und Strukturglas. Alle fünf sind im Konfigurator direkt wählbar – es gibt keine weiteren Unterarten oder Abstufungen.

Was ist der Unterschied zwischen ESG und VSG – und welches ist teurer?

Einscheibensicherheitsglas (ESG) zerfällt im Bruchfall in kleine, stumpfe Stücke. Verbundsicherheitsglas (VSG) hält die Splitter durch eine Verbundfolie zusammen – die Scheibe bleibt nach einem Bruchereignis weitgehend intakt. Bei größeren Formaten und in Haushalten mit Kindern wird VSG empfohlen. Bei Manufaktur X kosten ESG und VSG identisch – VSG ist kein Aufpreis-Produkt.

Eine fest montierte Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und mehreren Glasfeldern unterteilt einen hellen Wohnraum.

Hat der Raumteiler eine Tür?

Nein. Der Raumteiler ist eine feststehende Stahl-Glas-Trennwand ohne Türblatt, ohne Türanschlag und ohne Scharniere. Optional lässt sich eine begehbare Aussparung einplanen. Wer eine echte Tür mit Öffnungsfunktion benötigt, wählt die Lofttür von Manufaktur X.

Wie nehme ich das Aufmaß für einen Raumteiler richtig ab?

Messen Sie Breite und Höhe der Öffnung je an mindestens drei Stellen und verwenden Sie stets das kleinste gemessene Maß als Bestellmaß. Gefertigt wird exakt nach den im Konfigurator eingegebenen Maßen. Bei nicht-rechteckigen Öffnungen oder Abweichungen über 10 mm empfiehlt sich ein Skizzen-Upload mit maßstabsgerechter Zeichnung.

Welche Holzarten werden bei Massivholz-Produkten verwendet?

Manufaktur X verarbeitet Eiche, Buche, Kiefer, Esche, Nussbaum und Kirsche. Andere Holzarten werden nicht angeboten. Als Holzfinish stehen über 50 verschiedene Beizen zur Auswahl.

Kann ich einen Raumteiler mit Sondermaßen oder Schrägen bestellen?

Ja. Für nicht-rechteckige Öffnungen, Dachschrägen oder ungewöhnliche Geometrien laden Sie eine maßstabsgerechte Skizze hoch. Manufaktur X prüft die Machbarkeit und unterbreitet ein individuelles Angebot ohne Verpflichtung. Bei Sondermaßen beträgt die Produktionszeit 7 bis 8 Wochen statt der üblichen 5 bis 6 Wochen.

Wie lange ist die Produktionszeit für einen Raumteiler?

Die Standardproduktionszeit beträgt

Manufaktur X - maßgefertigte Möbel aus Stahl, Glas und Massivholz im 3D-Konfigurator - Raumteiler
Manufaktur X - maßgefertigte Möbel aus Stahl, Glas und Massivholz im 3D-Konfigurator
Auch im Magazin

Mehr aus der Werkstatt.

Alle Artikel
Maßgefertigte Regale: Materialauswahl, Planung und Kostenfaktoren
Magazin
Maßgefertigte Regale: Materialauswahl, Planung und Kostenfaktoren
Was ist Industriestil? Der komplette Leitfaden für Österreich
Magazin
Was ist Industriestil? Der komplette Leitfaden für Österreich
Raumgestaltung mit Türen - Wie schaffen Sie perfekte Wohnbereiche?
Magazin
Raumgestaltung mit Türen - Wie schaffen Sie perfekte Wohnbereiche?