Maßgefertigte Raumteiler: Wenn Standardlösungen einfach nicht passen
Wer in einem Wiener Gründerzeithaus wohnt, kennt das Dilemma: Die Raumhöhen liegen oft bei 3,20 m oder mehr, die Grundrisse sind großzügig - aber Standardmöbel aus dem Einrichtungshaus enden irgendwo auf halber Höhe und hinterlassen eine unbefriedigende Lücke. Ähnlich ergeht es Bewohnern moderner Dachausbauten mit Schrägen oder offenen Wohn-Koch-Bereichen im Gemeindebau-Neubau: Konfektionsware passt schlicht nicht.
Genau für diese Situationen sind maßgefertigte Raumteiler gemacht. Ein Stahl-Glas-Raumteiler, der auf den letzten Millimeter für deinen Grundriss konzipiert wird, löst das Problem - und macht dabei optisch weit mehr her als jede Fertiglösung vom Stapel.
Was einen maßgefertigten Raumteiler ausmacht
Der entscheidende Unterschied zu Fertigprodukten liegt nicht nur in den Abmessungen. Du bestimmst die Gesamtbreite und -höhe genauso wie den optionalen Durchgang - also eine Öffnung im Raumteiler, durch die man hindurchgehen kann, ohne eine Tür einzubauen. Diese Durchgangsöffnung hat eine eigene konfigurierbare Breite und Höhe; weil dort kein Glas verbaut wird, sinkt entsprechend der Materialpreis.
Dazu kommen optionale Seitenteile und ein Oberteil, wenn der Raumteiler als raumhohe Einheit bis zur Decke geführt werden soll. Das ist besonders im Altbau mit seinen unregelmäßigen Decken ein wichtiger Punkt - und genau deshalb gibt es hier keine Standardmaße, sondern nur deins.
"In unserer Fertigung zeigt sich immer wieder: Der häufigste Grund, warum ein maßgefertigter Raumteiler nicht passt, ist keine Fertigungstoleranz - sondern eine falsch genommene Maßangabe. Im Konfigurator gibst du deshalb das tatsächliche Wunschmaß ein, nicht die Rohbauöffnung."
Stahl, Glas, Pulverbeschichtung - die Materialien im Detail

Der Stahlrahmen eines Raumteilers von Manufaktur X wird in EU-Fertigung pulverbeschichtet. Pulverbeschichtung ist kein Lackauftrag - das Pulver wird elektrostatisch aufgetragen und bei rund 180-200 °C eingebrannt. Das Ergebnis ist eine gleichmäßige, kratzfeste Oberfläche ohne Läufer oder Pinselspuren, die zudem lösungsmittelfrei und damit deutlich umweltfreundlicher als konventionelle Nasslackierung ist. Die Farbe wird als RAL-Ton frei gewählt - vom klassischen Tiefschwarz RAL 9005, das in Wiener Altbauwohnungen besonders gut mit den Stuck-Wänden harmoniert, bis hin zu Weißtönen oder Anthrazit für alpine, puristische Interieurs.
Für die Glasflächen stehen verschiedene Glasarten zur Wahl: Klarglas für maximale Transparenz, Milchglas oder Rauchglas für mehr Sichtschutz, sowie Dunkelrauchglas als Option. Wer strukturiertes Glas bevorzugt, findet auch geriefeltes Glas im Angebot. Wichtig dabei: Es wird eine Glasart für den gesamten Raumteiler gewählt - kein Feld-Mix innerhalb eines Elements. Sicherheitsrelevant ist außerdem die Wahl zwischen ESG (Einscheibensicherheitsglas) und VSG (Verbundsicherheitsglas) - beide Varianten sind im Konfigurator verfügbar.
Wer dem Raumteiler zusätzlich eine klassische Gliederung geben möchte, kann horizontale und vertikale Sprossen wählen. Diese sind immer gleichmäßig über die Glasfläche verteilt - kein asymmetrisches Raster, sondern ein sauberes, handwerklich sauber wirkendes Muster. Jede Sprosse schlägt mit einem fixen Betrag zu Buche, ist also transparent kalkulierbar.
Der 3D-Konfigurator: Preis und Optik in Echtzeit
Was früher eine Tischlerberatung und mehrere Kostenvoranschläge erforderte, funktioniert heute online in wenigen Minuten. Im Raumteiler-Konfigurator von ManufakturX siehst du sofort, wie sich jede Änderung auf Optik und Preis auswirkt: Breite anpassen, Durchgang aktivieren, Sprossen hinzufügen, RAL-Farbe wechseln - und der Preis aktualisiert sich in Echtzeit.
Die Preisberechnung ist transparent und nachvollziehbar: Es gibt einen Grundpreis, einen flächenabhängigen Glaspreis (pro m²), einen Festbetrag pro Sprosse und einen pauschalen Aufpreis für Nicht-Klarglas. Keine prozentualen Aufschläge, keine versteckten Positionen. Der Einstiegspreis liegt bei 2.212 € in der Standardkonfiguration - je nach Glaswahl, Größe und Ausstattung ergibt sich dein individueller Preis direkt im Konfigurator.
Wo ein Raumteiler im österreichischen Alltag Sinn ergibt

Der Altbau mit offenem Wohn-Ess-Bereich
Viele Gründerzeit-Wohnungen wurden heuer oder in den letzten Jahren zu offenen Grundrissen umgebaut - zwei Zimmer zu einem großen Raum zusammengelegt. Das schafft Weite, aber auch das Bedürfnis nach einer klaren Zonierung. Ein Stahl-Glas-Raumteiler mit Durchgangsöffnung definiert den Essbereich vom Wohnsofa, ohne die Großzügigkeit zu nehmen oder Licht zu sperren.
Homeoffice im Einzimmer-Apartment
In Wien, Graz oder Salzburg sind kompakte Wohnungen Realität. Wer auf 45 m² lebt und arbeitet, braucht eine physische wie mentale Grenze zwischen Schreibtisch und Couch. Ein maßgefertigter Raumteiler schafft diese Abgrenzung ohne Wand - und lässt sich mit Milchglas oder Rauchglas so gestalten, dass der Arbeitsbereich bei Videocalls dezent im Hintergrund verschwindet.
Offene Küche im Einfamilienhaus der 70er-Jahre
Viele Häuser dieser Bauepoche haben niedrige Raumhöhen von 2,40-2,50 m und eine Küche, die optisch direkt ins Wohnzimmer übergeht. Hier kann ein Raumteiler mit Oberteil bis zur Decke geführt werden - als saubere Trennung, die trotzdem Licht durchlässt und den Raum nicht kleiner wirken lässt als er ist.
Glaswahl: Offenheit gegen Sichtschutz abwägen
Die Entscheidung zwischen Klar- und Milchglas ist keine rein ästhetische - sie hängt von der konkreten Raumsituation ab. In einer dunklen Altbauwohnung, wo jedes Lichtquantum zählt, ist Klarglas meist die bessere Wahl: Es behält die Sichtverbindung, ohne Helligkeit zu schlucken. In einer hellen Dachgeschosswohnung oder einem gut belichteten Neubau können Milch- oder Rauchglas dagegen genau die richtige Ruhezone für einen Arbeitsbereich schaffen.
Wichtig zu wissen: Die Glasart gilt für den gesamten Raumteiler gleichmäßig - es ist nicht möglich, einzelne Felder in unterschiedlichen Ausführungen zu kombinieren. Wenn du also eine differenzierte Wirkung möchtest, erreichst du diese am besten über die Wahl des Sprossenmusters oder die RAL-Farbe des Rahmens.
Maßnehmen: Der wichtigste Schritt vor der Bestellung

Im Konfigurator gibst du dein Wunschmaß ein - also die tatsächliche Größe, die der Raumteiler haben soll - nicht die Rohbauöffnung oder irgendeine Aufmaßtoleranz. Das klingt selbstverständlich, ist aber ein Punkt, an dem in der Praxis Fehler passieren. Ein Raumteiler, der für eine Nische gefertigt wird, braucht beidseitig ein paar Millimeter Montagespielraum - das musst du beim Eingeben der Maße bereits einkalkulieren.
Bei Altbau-Wohnungen mit schiefen Wänden oder unregelmäßigen Decken empfiehlt es sich, an mehreren Punkten zu messen - Breite oben, Mitte und unten - und das kleinste Maß als Basis zu nehmen. Lieber einen Millimeter weniger als einen zu viel.
Fertigung und Lieferzeit
Nach Bestellung wird jeder Raumteiler in EU-Fertigung individuell produziert. Die Lieferzeit beträgt 5-6 Wochen - unabhängig von Konfiguration oder Saison. Das ist die realistische Zeitspanne für Maßfertigung mit Pulverbeschichtung und Sicherheitsglas-Verarbeitung; wer kurzfristigere Lösungen sucht, findet diese im Konfektionsregal - aber eben nicht in seinem genauen Maß.
Raumteiler vs. Lofttür: Was passt zu mir?
Manchmal stellt sich die Frage, ob es wirklich ein fest montierter Raumteiler sein muss oder ob eine Lofttür die bessere Wahl ist. Die Entscheidung hängt vor allem davon ab, ob du die Trennung dauerhaft oder nur bei Bedarf haben möchtest. Eine Lofttür lässt sich öffnen und schließen - ideal, wenn Küche und Wohnzimmer beim Kochen getrennt, beim Feiern aber offen sein sollen. Ein Raumteiler ohne Türflügel schafft eine permanente, aber durchgehbare Zonierung - ruhiger in der Optik, weniger Pflegeaufwand, keine beweglichen Teile.
Beide Produkte teilen sich dasselbe Designprinzip: pulverbeschichteter Stahlrahmen, Sicherheitsglas, freie Maßwahl - und beide sind im jeweiligen Konfigurator auf manufakturx.at in wenigen Minuten konfigurierbar.
Häufig gestellte Fragen zu maßgefertigten Raumteilern

Ab welchem Preis beginnt ein Raumteiler bei ManufakturX?
Der Einstiegspreis liegt bei 2.212 € in der Standardkonfiguration (Klarglas, ohne Sprossen, ohne Oberteil oder Seitenteile). Der tatsächliche Preis ergibt sich aus Glasfläche, Glasart, Anzahl der Sprossen und Sonderelementen - alles transparent im Konfigurator einsehbar. Alle Preise verstehen sich inklusive UmSt.
Kann ich einen Durchgang im Raumteiler einplanen?
Ja. Der Durchgang ist eine optionale Öffnung mit eigener Breite und Höhe. Da in diesem Bereich kein Glas verbaut wird, reduziert sich der Preis entsprechend der eingesparten Glasfläche. Der Durchgang hat keinen Türflügel und keinen Griff - es handelt sich um eine feste, begehbare Öffnung.
Welche Glasarten stehen zur Verfügung?
Im Konfigurator stehen Klarglas, Milchglas, Rauchglas und Dunkelrauchglas sowie geriefeltes Strukturglas zur Wahl. Sicherheitsglas (ESG oder VSG) ist für alle Varianten verfügbar. Es wird eine Glasart für den gesamten Raumteiler gewählt - kein Feld-Mix.
Wie lange dauert die Lieferung nach Österreich?
Die Produktionszeit beträgt 5-6 Wochen ab Bestellung. Darin eingeschlossen sind Maßfertigung, Pulverbeschichtung und Sicherheitsglas-Verarbeitung in EU-Produktion.
Welche Maße gebe ich im Konfigurator ein?
Du gibst dein tatsächliches Wunschmaß ein - nicht die Rohbauöffnung. Plane einen kleinen Montagespielraum ein, damit der Raumteiler problemlos eingesetzt werden kann.



