Maßmöbel Werkstatt-Notiz

Raumteiler gestalten: Glas, Proportionen und Farbe im Überblick

Manufaktur X Redaktion · 23. Juli 2026 · 10 Minuten Lesezeit · Werkstatt Regensburg
Raumteiler gestalten: Glas, Proportionen und Farbe im Überblick

Raumteiler gestalten: Glasart, Proportionen und RAL-Farbe richtig kombinieren

Ob ein Stahl-Glas-Raumteiler wie ein eigenständiges Architekturelement wirkt oder wie ein nachträglicher Einbau aussieht, entscheidet sich an wenigen Variablen: Glasart, Profilstärke, Rastermaß und RAL-Farbe. Die Reihenfolge dieser Entscheidungen ist dabei alles andere als beliebig. Wer zuerst die Farbe wählt und die Glasart erst am Ende festlegt, riskiert, dass beide Elemente gegeneinander arbeiten statt miteinander. Dieser Artikel zeigt, welche Kombinationen in der Praxis funktionieren - und worauf es in österreichischen Wohnsituationen besonders ankommt.

Eine fest montierte Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und mehreren Glasfeldern trennt einen Wohnbereich von einem dahinterliegenden Raum. Die Konstruktion verfügt über eine mittige Durchgangsöffnung ohne Türblatt, Griff oder Scharniere. Der Boden ist mit hellem Eichenparkett ausgeführt,
Eine fest montierte Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und mehreren Glasfeldern trennt einen Wohnbereich von einem dahinterliegenden Raum. Die Konstruktion verfügt über eine mittige Durchgangsöffnung ohne Türblatt, Griff oder Scharniere. Der Boden ist mit hellem Eichenparkett ausgeführt,

Mehr als eine Trennwand: Was ein Stahl-Glas-Raumteiler im Raum leistet

Vom Raumgliederer zum Gestaltungselement

Ein Stahl-Glas-Raumteiler übernimmt im Grundriss zwei Rollen gleichzeitig: Er trennt Bereiche voneinander und lässt dabei Licht und Tiefenwirkung erhalten - wie eine Innenwand, die man gedanklich "aufgelöst" hat. Ob er dabei dominant oder zurückhaltend wirkt, ist keine Geschmacksfrage, sondern eine Frage der Proportion. Breite Profile ab 60 mm machen die Konstruktion selbst zum Thema. Schmale Profile zwischen 20 und 30 mm lassen das Glas sprechen und treten optisch in den Hintergrund.

In einem Wiener Gründerzeitbau mit 3,20 m Raumhöhe, Stuckdecke und Dielenboden entsteht mit einem schwarzen Stahlrahmen in RAL 9005 und einem hochrechteckigen Rastermaß von 40 x 80 cm genau jener produktive Stilbruch, der zeitgenössisches Handwerk und historische Substanz in Dialog bringt - ohne dass einer der beiden Partner dominiert. Derselbe Rahmen in einem 70er-Jahre-Einfamilienhaus mit Sichtbeton und Estrichboden verstärkt hingegen die minimalistische Linie des Raums. Beide Lösungen sind gestalterisch richtig - aber nur dann, wenn alle Variablen bewusst aufeinander abgestimmt wurden.

Was Standardlösungen nicht leisten können

Handelsübliche Regalsysteme - etwa von IKEA oder XXXLutz im Preisbereich von 200 bis 500 EUR - erfüllen eine Ordnungsfunktion, keine gestalterische. Sie bieten keine individuellen Maße, keine Glasauswahl und keine RAL-Pulverbeschichtung. Das Rastermaß ist vorgegeben, die Materialsprache auf Metall und Spanplatte beschränkt. Eine Abstimmung auf den konkreten Grundriss, die Deckenhöhe oder den vorhandenen Bodenbelag ist schlicht nicht vorgesehen. Ein maßgefertigter Stahl-Glas-Raumteiler von Manufaktur X beginnt ab 2.200 EUR - dieser Unterschied erklärt sich nicht aus einem Markenaufschlag, sondern aus Maßgenauigkeit auf den Millimeter, individueller Glaswahl und EU-Fertigung.

Vier Stilrichtungen als Orientierungshilfe

In der Praxis haben sich vier Stilrichtungen als tragfähige Orientierung erwiesen: Industriell, Japandi, Klassisch-Modern und Loft-Minimal. Jede verlangt eine andere Kombination aus Profilstärke, Glasart und Farbe - und jede funktioniert nur dann, wenn alle Gestaltungsvariablen in dieselbe Richtung weisen. Die dekorative Wirkung steht dabei im Mittelpunkt; praktische Themen wie Montage werden hier bewusst ausgeklammert.

Die Glaswahl: stärkste Einzelentscheidung beim Raumteiler gestalten

Glasarten im Vergleich: Transparenz, Licht und Sichtschutz

Die Glasart ist die folgenreichste Entscheidung beim Raumteiler gestalten, weil sie bestimmt, wie viel Raumtiefe nach der Montage sichtbar bleibt. Klarglas lässt den Blick ungehindert durch und eignet sich überall dort, wo der Raumteiler trennen, aber nicht verbergen soll. Milchglas (Satinato) streut das Licht und erzeugt Sichtschutz ohne vollständige Abschirmung - es reduziert die Lichttransmission jedoch spürbar und ist in nordseitigen Räumen mit Bedacht einzusetzen. Rauchglas und Dunkelrauchglas bieten eine dezente Tönung, die besonders in modernen Wohnräumen mit warmem Kunstlicht attraktiv wirkt. Als Sicherheitsglas stehen ESG (Einscheiben-Sicherheitsglas) und VSG (Verbund-Sicherheitsglas) zur Verfügung; bei größeren Formaten und erhöhten Anforderungen an die Bruchsicherheit ist VSG die empfohlene Wahl.

Zusätzlich lassen sich Sprossen - horizontale und vertikale Streben im Glasfeld - konfigurieren, die das Raster weiter gliedern und dem Raumteiler eine grafische Struktur geben. Die Anzahl der Sprossen fließt direkt in die Preiskalkulation ein und lässt sich im Konfigurator in Echtzeit anpassen.

Milchglas in Altbauten: auf die Himmelsrichtung achten

Ein besonders häufiger Planungsfehler, der sich in der Praxis immer wieder zeigt: Milchglas in nordseitigen Räumen einzusetzen, weil es auf Referenzfotos aus hellen Showrooms attraktiv wirkt. In einer typischen Wiener Altbauwohnung mit hofseitig gelegenen Zimmern und wenig direktem Tageslicht kann Satinato-Glas die Helligkeit dauerhaft und spürbar reduzieren. Die Lichtplanung gehört deshalb vor die Glasauswahl - nicht danach. Wer in einem Gemeindebau der Nachkriegszeit mit 2,60 m Raumhöhe einen Raumteiler plant, sollte Milchglas nur dann wählen, wenn der Raum ausreichend Tageslicht erhält oder durch Kunstlicht kompensiert wird.

Zonenweise Glaskombination innerhalb eines Raumteilers

Ein einzelner Raumteiler kann verschiedene Glasarten in unterschiedlichen Bereichen kombinieren - und damit funktionale wie gestalterische Anforderungen in einem Bauteil lösen. Milchglas im unteren Bereich schützt die Sicht auf Sitzmöbel oder Arbeitsflächen. Klarglas im oberen Bereich lässt Licht in beide Raumhälften und hält die Raumhöhe optisch offen. Diese Hierarchie erzeugt nicht nur praktischen Nutzen, sondern auch eine klare visuelle Struktur innerhalb des Raumteilers selbst. In einem Penthouse mit offener Küche können einzelne Felder mit Milchglas für Sichtschutz zur Kochzeile gefüllt werden, während die übrigen Felder mit Klarglas die Raumwirkung offenhalten. Solche Kombinationen lassen sich im 3D-Konfigurator auf manufakturx.at in Echtzeit abbilden und vergleichen - der Preis wird dabei sofort aktualisiert.

Optionale Durchgangsöffnung: Raumteiler mit Walk-through

Der Raumteiler lässt sich optional mit einer Durchgangsöffnung konfigurieren - Breite und Höhe des Durchgangs werden separat festgelegt. Da die Glasfläche im Bereich des Durchgangs entfällt, sinkt der Preis entsprechend. Wer einen begehbaren Raumteiler ohne Türblatt plant, sollte die Durchgangsgröße bereits in der Konfigurationsphase festlegen. Für Varianten mit vollwertigem Türblatt und Griff eignet sich stattdessen die Lofttür, die als eigenständiges Produkt konfigurierbar ist.

Raumteiler - 3D-konfigurator, Manufaktur X
Raumteiler
Eine raumhohe Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und mehreren Glasfeldern trennt Wohnbereich und Esszimmer in einer hellen Altbauwohnung. Die Trennwand verfügt über eine mittige Durchgangsöffnung ohne Türblatt, Griff oder Scharniere. Der Fischgrätparkett-Boden, ein Sofa sowie ein Esstisc
Eine raumhohe Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und mehreren Glasfeldern trennt Wohnbereich und Esszimmer in einer hellen Altbauwohnung. Die Trennwand verfügt über eine mittige Durchgangsöffnung ohne Türblatt, Griff oder Scharniere. Der Fischgrätparkett-Boden, ein Sofa sowie ein Esstisc

Profilstärke, Rastermaß und RAL-Farbe: drei Variablen, eine Gesamtwirkung

Profilstärke: gestalterisches Gewicht bewusst einsetzen

Die Profilstärke bestimmt, ob der Stahlrahmen selbst zum Gestaltungselement wird oder ob er hinter dem Glas zurücktritt. Profile zwischen 20 und 30 mm wirken filigran und eignen sich besonders für Räume mit viel Tageslicht, in denen das Glas die Hauptrolle spielen soll. Profile ab 60 mm machen die Konstruktion zum Blickfang - sie verlangen aber auch entsprechend Raumhöhe, damit sie nicht erdrückend wirken. Bei den in Österreich sehr verbreiteten Altbauten mit Deckenhöhen zwischen 3,00 m und 3,60 m funktionieren breite Profile deutlich besser als in Neubauten mit 2,50 m Raumhöhe. Für Standardhöhen zwischen 2,60 m und 3,00 m haben sich Profilstärken von 40 bis 50 mm als proportional ausgewogen erwiesen: schmal genug für Eleganz, präsent genug für einen eigenständigen Auftritt.

Rastermaß: Verhältnis von Feldbreite zu Feldhöhe

Das Rastermaß - also das Verhältnis von Feldbreite zu Feldhöhe - beeinflusst die Raumwahrnehmung stärker, als es auf den ersten Blick scheint. Ein quadratisches Raster von 60 x 60 cm in einem Raum mit 2,40 m Deckenhöhe wirkt gedrungen; hochrechteckige Felder von 40 x 80 cm strecken dieselbe Raumhöhe optisch nach oben. Wer das Rastermaß am vorhandenen Bodenbelag ausrichtet - etwa am Plattenformat des Fliesenbodens oder am Hirnholzmuster des Parketts -, erzeugt eine visuelle Kohärenz zwischen Boden und Raumteiler, die ohne aufwendige Planung professionell wirkt. In einem Einfamilienhaus der 70er-Jahre mit Eichenparkett lässt sich das Rastermaß direkt am Parkettformat ausrichten; ein Stahlprofil in RAL 8028 (Terrabraun) verbindet dann Holz und dunklen Fliesenboden als gestalterisches Bindeglied. Wichtig: Das Rastermaß ist nach der Produktion nicht mehr veränderbar. Es sollte deshalb vor der Bestellung im Konfigurator geprüft werden.

Asymmetrisches Raster als bewusstes Designmerkmal

Statt gleichmäßiger Felder können unterschiedlich große Glasflächen innerhalb eines Rahmens ein grafisches Muster erzeugen. Dieser Ansatz setzt voraus, dass alle anderen Gestaltungsvariablen zurücktreten: Ein asymmetrisches Raster verträgt weder gemischte Glasarten noch farbige Akzente, ohne in visuelle Unruhe zu kippen. Das Prinzip funktioniert durch Reduktion - nicht durch Addition. Profilfarbe RAL 9001, Klarglas und ein bewusst unregelmäßiges Raster können gemeinsam einen Raumteiler ergeben, der durch seine Stille wirkt.

RAL-Farbe: mehr als 200 Töne, aber drei Entscheidungsregeln

Über 200 RAL-Farbtöne ermöglichen eine präzise Abstimmung auf Wandfarbe, Bodenbelag oder Möbelfront. Treffsicher ist die Auswahl aber nur, wenn sie unter realen Lichtbedingungen getroffen wird. RAL-Farbkarten unter Kunstlicht wirken anders als unter Tageslicht - RAL 9005 (Tiefschwarz) wirkt im hellen Südraum eines Gründerzeitbaus dramatisch-elegant, im nordseitigen Hofzimmer desselben Gebäudes hingegen erdrückend. Drei Regeln haben sich in der Praxis bewährt:

  • Musterfelder der zwei engsten Farbtöne anfordern und 24 Stunden an die geplante Wand halten - Lichtbedingungen ändern sich im Tagesverlauf erheblich.
  • Die Farbe des Stahlprofils mit sichtbaren Metalloberflächen im Raum abstimmen: Türgriffe, Heizkörper, Armaturen.
  • RAL-Töne nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit der gewählten Glasart beurteilen: Ein dunkles Profil vor Klarglas wirkt anders als dasselbe Profil vor Milchglas.

In der Praxis bewährt haben sich RAL 7016 (Anthrazitgrau) als Kontrast zu hellen Wänden und Holzböden, RAL 9001 (Cremeweiß) als harmonische Ergänzung zu weißen Wänden und hellen Hölzern sowie RAL 6005 (Moosgrün) als gestalterischer Akzent in Räumen mit Naturmaterialien. Die RAL-Pulverbeschichtung des Stahlrahmens erreicht Schichtdicken von 60 bis 100 µm und ist gegenüber herkömmlicher Nasslackierung deutlich widerstandsfähiger gegen Kratzer und Reinigungsmittel - mit einer Lebensdauer von über 20 Jahren unter normalen Wohnbedingungen.

Eine Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen unterteilt einen hellen Wohnraum mit Altbaucharakter. Die Konstruktion besteht aus mehreren Glasfeldern und einer offenen Durchgangsaussparung ohne Türblatt, Griff oder Scharniere. Im Hintergrund sind ein Regal, eine Sitzbank und ein Couchtisch sic
Eine Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen unterteilt einen hellen Wohnraum mit Altbaucharakter. Die Konstruktion besteht aus mehreren Glasfeldern und einer offenen Durchgangsaussparung ohne Türblatt, Griff oder Scharniere. Im Hintergrund sind ein Regal, eine Sitzbank und ein Couchtisch sic

Vier Stilrichtungen für den Stahl-Glas-Raumteiler

Industriell: schwarzes Profil, Klarglas, sichtbare Konstruktion

Der Industrialstil lebt vom Kontrast: schwarzes Stahlprofil in RAL 9005, Klarglas, bewusst sichtbare Konstruktion. In Wiener Gründerzeit- oder Jahrhundertwendewohnungen mit hohen Räumen und Stuckdecken erzeugt dieser Kontrast zwischen historischer Substanz und zeitgenössischem Werkstoff eine gestalterische Spannung, die keine zusätzliche Dekoration braucht. Ein hochrechteckiges Rastermaß von 40 x 80 cm bei 3,20 m Raumhöhe unterstreicht die Vertikalität des Raums und lässt den schwarzen Rahmen vor dem weißen Stuck als bewussten Stilbruch wirken. Entscheidend: Der Stil muss konsequent durchgehalten werden. Ein schwarzes Profil vor pastellfarbenen Wänden ohne weitere industrielle Elemente im Raum wirkt deplatziert statt mutig.

Japandi: schmale Profile, diffuses Licht, helle Töne

Japandi - die Verbindung japanischer und skandinavischer Designprinzipien - übersetzt sich beim Stahl-Glas-Raumteiler in schmale Profile zwischen 20 und 30 mm, Milch- oder Rauchglas und helle RAL-Töne wie RAL 9001 oder RAL 9003. Das Ergebnis ist eine ruhige Materialsprache, die den Raumteiler in den Hintergrund rückt und die Raumgestaltung insgesamt betont. Für diese Stilrichtung gilt besonders: Milchglas nur in Räumen mit ausreichend Tageslicht einsetzen, da Satinato-Glas gegenüber Klarglas die Lichttransmission spürbar reduziert. In einem nordseitig gelegenen Zimmer - in Wiener Altbauten keine Seltenheit - kann das die Stilwirkung in ihr Gegenteil verkehren.

Klassisch-Modern: Symmetrie und Materialwärme

Klassisch-Modern arbeitet mit symmetrischen Sprossenanordnungen, bronzierten oder warmgrauen Profilen und einer Formensprache, die auf Altbauten mit Holzdielen und Stuckdecken reagiert. Die Symmetrie des Rasters nimmt die Ordnung der historischen Architektur auf, ohne sie zu imitieren. In österreichischen Gründerzeitwohnungen mit Fischgrätparkett und Kassettentüren fügt sich dieser Stil besonders harmonisch ein - der Raumteiler wirkt dann nicht wie ein Fremdkörper, sondern wie ein zeitgemäßes Zitat der Bauzeit. Verschiedene Glasarten - Klarglas, Milchglas, Rauchglas - lassen sich innerhalb derselben Profilfarbe kombinieren und verändern dabei die Raumwirkung grundlegend.

Loft-Minimal: maximale Transparenz, minimale Konstruktionssichtbarkeit

Loft-Minimal geht den entgegengesetzten Weg: filigrane Profile, maximale Transparenz, minimale Sichtbarkeit der Konstruktion. Diese Variante ist die konsequente Wahl für Dachausbauten in Wien oder Salzburg mit Sichtbeton, Estrich und großzügigen Glasfronten, wo jedes sichtbare Verbindungselement eine gestalterische Aussage trifft. Beide Richtungen - Klassisch-Modern wie Loft-Minimal - verlangen, dass alle anderen Raumelemente dieselbe Formensprache sprechen. Ein Loft-Minimal-Raumteiler in einem Raum mit gemischten Möbelstilen verliert seine Wirkung vollständig.

Maßeingabe und Produktionszeit: was Sie wissen müssen

Exakte Wunschmaße eingeben - nicht die Rohbauöffnung

Der häufigste Grund, warum maßgefertigte Einrichtungsstücke nicht passen, ist keine Produktionsabweichung - es ist eine falsche Maßeingabe. Bei ManufakturX geben Sie Ihre genauen Wunschmaße ein, nicht die Rohbauöffnung. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht: Wer den Raumteiler bündig zwischen zwei Wände einpassen möchte, muss Wandunebenheiten, Putzstärken und Montagetoleranzen selbst berücksichtigen und die Wunschmaße entsprechend anpassen. In Wiener Altbauten mit gewachsenen Wandstärken und leicht schiefen Winkeln empfiehlt es sich, an mehreren Stellen zu messen und den kleinsten Wert als Grundlage zu nehmen. Ein Spielraum von 5 bis 10 mm auf jeder Seite ist in der Praxis sinnvoll.

Produktionszeit: 5 bis 6 Wochen

Nach der Bestellung beträgt die Produktionszeit 5 bis 6 Wochen. Der Raumteiler wird in der EU gefertigt und direkt zu Ihnen nach Hause geliefert. Die Preise verstehen sich inklusive UmSt.; der Festpreis wird im 3D-Konfigurator in Echtzeit berechnet und ändert sich nach der Bestellung nicht mehr.

Eine festmontierte Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen unterteilt einen hellen Wohnraum in Wohn- und Essbereich. Die Trennwand besteht aus mehreren Glasfeldern in drei Spalten und zwei Reihen ohne erkennbare Griffe oder Scharniere. Dahinter ist ein Holzesstisch mit Stühlen sichtbar, davor
Eine festmontierte Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen unterteilt einen hellen Wohnraum in Wohn- und Essbereich. Die Trennwand besteht aus mehreren Glasfeldern in drei Spalten und zwei Reihen ohne erkennbare Griffe oder Scharniere. Dahinter ist ein Holzesstisch mit Stühlen sichtbar, davor

Kostenfaktoren: Was ein Stahl-Glas-Raumteiler tatsächlich kostet

Einstiegspreis und Aufpreisstruktur

Stahl-Glas-Raumteiler von ManufakturX beginnen ab 2.200 EUR - abhängig von Breite, Höhe und Glasart. Der Grundpreis setzt sich aus einem Basisbetrag, der Glasfläche in m² und der Anzahl der konfigurierten Sprossen zusammen. Eine Durchgangsöffnung senkt den Preis, weil im Bereich des Durchgangs keine Glasfläche anfällt. Die Aufpreisstruktur für gestalterische Optionen ist transparent kalkulierbar:

  • Milchglas, Rauchglas oder Dunkelrauchglas statt Klarglas: Aufpreis je nach Glasart
  • ESG oder VSG als Sicherheitsglas: Aufpreis abhängig vom Format
  • Sprossen (horizontal und vertikal): je Sprosse kalkulierbar
  • Optionale Seitenteile und Oberteil: nach Maß und Glasart

Alle Aufpreise sind im 3D-Konfigurator direkt einsehbar - der Festpreis wird in Echtzeit berechnet, ohne Nachverhandlung nach der Bestellung. Wer heuer noch mit der Planung beginnen möchte, kann die Konfiguration jederzeit speichern und später abschließen.

Was die Pulverbeschichtung leistet

Der Stahlrahmen wird mit einer RAL-Pulverbeschichtung (Pulverbeschichtung) versehen, die Schichtdicken von 60 bis 100 µm erreicht. Gegenüber herkömmlicher Nasslackierung ist die Pulverbeschichtung deutlich kratzfester, farbstabiler und widerstandsfähiger gegenüber Reinigungsmitteln - und das ohne Lösungsmittelemissionen während der Verarbeitung. Die Lebensdauer unter normalen Wohnbedingungen beträgt über 20 Jahre ohne Nachbehandlung. Diese Qualität ist im Festpreis von ManufakturX bereits enthalten - kein Aufpreis, keine Überraschungen.

Manufaktur X - maßgefertigte Möbel aus Stahl, Glas und Massivholz im 3D-Konfigurator - Raumteiler
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