Offener Grundriss neu geordnet: Zonieren mit Lofttür oder Raumteiler statt Trockenbauwand
Gustav Vahlström · 9. September 2025 · 16 Minuten Lesezeit · Werkstatt Regensburg · 16
Offener Grundriss neu geordnet: Zonieren mit Lofttür oder Raumteiler statt Trockenbauwand
Eine Wohnküche, die am Abend gleichzeitig Arbeitsplatz, Esszimmer und Rückzugsort sein soll: Genau hier beginnt Zonierung. Der erste Gedanke ist meist Trockenbau - der kostet aber Tageslicht, Quadratmeter und mehrere staubige Tage. Ein Stahl-Glas-Element zieht dieselbe Grenze in wenigen Stunden, sitzt mit rund 5 mm Luft pro Seite in der bestehenden Öffnung und lässt sich später wieder ausbauen, fast ohne Spuren. Dieser Beitrag zeigt, wo die Zonierungslinie hingehört, welches Element zu welcher Situation passt und wie Sie messen, damit die Trennung am Ende wirklich sitzt.
Wer einen offenen Grundriss ohne Mauerarbeiten zonieren will, setzt eine maßgefertigte Stahl-Glas-Lofttür dort ein, wo die Zone schließbar sein muss, und einen fixen Raumteiler dort, wo eine optische Grenze reicht. Beide sitzen mit etwa 5 mm Luft pro Seite in der vorhandenen Öffnung, lassen Tageslicht durch und bleiben rückbaubar.
Lofttüren und Raumteiler sind Elemente aus Stahl und Glas, die einen offenen Grundriss ohne bauliche Eingriffe in getrennte Zonen gliedern. Der Grundriss bleibt dadurch hell, und die Veränderung bleibt umkehrbar.
Die Lösung liegt stattdessen in optischen und funktionalen Signalen, die dem Auge - und dem Körper - sagen: Hier beginnt etwas Neues, ohne dass tatsächlich eine Wand im Weg steht
Eine Stahl-Glas-Trennung gliedert den offenen Wohnraum ohne Baustelle - das Tageslicht wandert weiter durch beide Zonen, und der Eingriff bleibt reversibel. Das zählt in der Mietwohnung ebenso wie beim Wiederverkauf.
Lofttür, wenn die Zone wirklich zugehen soll: Geräusche dämpfen, Kochdunst abfangen, Wärme halten. Fixer Raumteiler, wenn eine dauerhafte Sichtgrenze mit offenem Durchgang reicht.
Wohnfläche ist knapp: EU-weit standen 2020 im Schnitt 1,6 Zimmer pro Person zur Verfügung (Quelle: Eurostat, Housing in Europe) - da ist Zonieren allemal besser, als Quadratmeter an eine neue Wand zu verlieren.
Öffnung an mehreren Punkten messen und das KLEINSTE Maß nehmen - Altbaulaibungen sind selten lotrecht, und rund 5 mm Montageluft pro Seite gehören eingeplant.
In unserem eigenen Konfigurator war Klarglas die meistangesehene Vorschau: bei 46 % der Lofttür-Konfigurationen. Die Glasart ist der Regler zwischen Verbindung und Rückzug.
Ein verglastes Element sitzt in wenigen Stunden in der vorhandenen Öffnung und kommt ohne Abbruch wieder heraus. Eine Trockenbauwand nimmt Licht weg und kostet dauerhaft Wohnfläche.
Schließbar oder nur sichtbar - das ist die Frage
Die Lofttür ist eine echte Tür mit Bändern, Griff und Anschlagseite. Der Raumteiler ist eine feste Verglasung mit optionalem Durchgang, ganz ohne Türblatt.
Das kleinste Maß gewinnt
Pro Seite mehrere Punkte messen, den kleinsten Wert übernehmen, rund 5 mm Luft je Seite lassen - Altbauwände sind selten gerade.
Glas ist der Zonierungsregler
Fünf Glasvarianten stimmen jede Zone ab, von völlig offen bis blickdicht. Klarglas führt die Vorschauen in unseren eigenen Konfiguratordaten an.
Warum zonieren statt eine Wand hochziehen?
Eine verglaste Trennung erhält Tageslicht, Blickachsen und die spätere Umbaufreiheit des offenen Grundrisses. Eine massive Wand nimmt alle drei dauerhaft - und frisst dazu Fläche, die ohnehin knapp ist.
Wer den offenen Raum mit Gipskarton wieder zerlegt, entscheidet einmal und für immer. Bei einer Stahl-Glas-Trennung ist das anders: Sie wird in die bestehende Öffnung montiert, und beim Auszug oder beim nächsten Umdenken kommt sie ohne Umbau wieder heraus. In Mietwohnungen entscheidet allein diese Rückbaubarkeit oft über das ganze Projekt - in Österreich ein handfestes Argument, weil ein hoher Teil der Haushalte zur Miete wohnt und Veränderungen mit der Hausverwaltung abgestimmt werden müssen. Eigentümerinnen und Eigentümer schützen damit den Wiederverkaufswert: Der helle, offene Grundriss liegt weiterhin unter dem Element und lässt sich jederzeit wiederherstellen.
Das zweite Argument ist die Fläche selbst. Österreichische Wohnungen fallen im europäischen Vergleich eher kompakt aus, im Wiener Altbau kommt eine Raumhöhe von oft 3,20 bis 4,00 Metern dazu, die den Raum optisch großzügig macht, ihn im Grundriss aber trotzdem eng lässt. Eine Ständerwand beansprucht auf ihrer gesamten Länge einen Streifen dieser Fläche und holt Gewerke, Trockenzeiten und Staub für Tage in die Wohnung. Eine verglaste Trennung steht auf einem schlanken pulverbeschichteten Stahlprofil und ist in Stunden montiert, komplett ohne Nassarbeiten.
EU-weit standen 2020 im Durchschnitt 1,6 Zimmer pro Person zur Verfügung.
Die Empfehlung fällt damit klar aus: Ein verglastes Element wie ein fixer Stahl-Glas-Raumteiler nach Ihrem Öffnungsmaß passt überall dort, wo Licht und Rückbaubarkeit zählen. Eine echte Wand bleibt nur dann die richtige Wahl, wenn es ohne vollständige bauliche Trennung nicht geht.
Lofttür oder Raumteiler - welches Element passt zu welcher Situation?
Nehmen Sie eine Lofttür, wenn die neue Zone wirklich zugehen muss - gegen Geräusche, gegen Kochdunst oder um Wärme zu halten. Und einen fixen Raumteiler, wenn eine dauerhafte Sichtgrenze mit offenem Durchgang reicht.
Glas und schwarzer Stahl lassen die beiden Elemente verwandt aussehen, im Alltag verhalten sie sich völlig unterschiedlich. Eine Stahl-Glas-Tür im Crittall-Stil ist eine echte Tür: mit Anschlagseite, Öffnungsrichtung und -winkel, Magnetschloss und Griff, bestellbar als Einzelflügel, Doppeltür oder Drehtür. Ein fixes Stahl-Glas-Element als Raumteiler hat nichts davon: kein Flügel, kein Griff, keine Bänder, sondern eine Verglasungslinie mit optionalem Durchgang.
Unsere eigenen Konfiguratordaten machen den Unterschied greifbar: 44 % der Lofttür-Konfigurationen wählten den länglichen Griff. Auf der Raumteiler-Seite gibt es diese Entscheidung schlicht nicht, weil es an einer fixen Trennung nichts zu greifen gibt. Über unsere Projekte hinweg sehen wir außerdem ein klares Muster: Übergänge zwischen Küche und Wohnbereich tendieren zur Tür, Lese- und Arbeitsecken zum fixen Element.
Schließen bringt drei Dinge: Das Geschirrspülergeräusch bleibt hinter Glas, der Kochdunst endet am Rahmen, und die warme Luft zieht nicht mehr aus der Zone ab, die Sie tatsächlich beheizen. Die Anschlagseite wählen Sie passend zur Möblierung, den Öffnungswinkel passend zum Platz. Für Öffnungen, die ein einzelner Flügel nicht mehr bequem bedient, gibt es die Doppeltür oder die Drehtürvariante.
Wenn die Sichtgrenze genügt: der fixe Raumteiler
Eine feste Verglasung zieht die Grenze und geht Ihnen danach aus dem Weg. Nichts zu bedienen, nichts zu warten, und der optionale Durchgang hält die Wege völlig frei - praktisch dort, wo Sie die Linie Dutzende Male am Tag kreuzen.
Kurz gefasst: die Tür, wenn die Zone auf Wunsch dicht sein soll. Das fixe Element, wenn Sie den ganzen Tag durch die Grenze gehen und nie einen Griff anfassen wollen.
Wo die Zonierungslinie im offenen Wohnraum wirklich hingehört
Die Zonierungslinie gehört dorthin, wo zwei Nutzungen einander tatsächlich stören: Küchenlärm gegen Gespräch, Videokonferenz gegen Familienleben, Zugluft und Schuhe gegen die Couch. Nicht dorthin, wo der Grundriss bloß leer aussieht.
Ein kurzer Test aus der Praxis: Stellen Sie sich an einem Werktag um 19 Uhr in den Raum und notieren Sie, was was stört. Dieser Konfliktpunkt ist Ihre Linie. Und die Blickachse, die Sie behalten wollen, sagt Ihnen, wie transparent das Element darauf sein darf.
Denken Sie an einen 45 m2 großen Wohnraum, in dem der Dunstabzug gegen den Film auf der Couch antritt. Eine verglaste Grenze an der Küchenkante hält Gerüche zurück und dämpft die Geräusche, während die kochende Person weiterhin ins Zimmer schaut. Die Blickachse überlebt, die Bratluft nicht.
Eine Arbeitsecke, die sich schließen lässt
Schließbare Arbeitsecken sind der am schnellsten wachsende Grund, den uns Kundinnen und Kunden für ein Zonierungsprojekt nennen. Eine Glasecke mit einem Türblatt, das sich für Videocalls schließen lässt, hält Sie optisch mit dem Haushalt verbunden und akustisch auf Wunsch getrennt. Planen Sie den Schwenkbereich, bevor Sie die Linie fixieren: Ein 100 cm breiter Flügel braucht seinen Viertelkreis mit rund 1 m Radius frei, eine Drehtür schwingt zu beiden Seiten ihrer Achse aus.
Vorzimmer und Gang
Zugluft, Schuhe und Mäntel sind die Klassiker unter den Vorzimmer-Konflikten. Gerade im Wiener Altbau, wo lange Gänge oft ohne eigenes Fenster auskommen müssen, blockiert eine feste Verglasung zwischen Eingang und Wohnbereich den Luftzug und die optische Unruhe, ohne den Gang zu verdunkeln. Also genau dort, wo eine blickdichte Wand schlicht das Licht wegnehmen würde.
Messen Sie Breite und Höhe an mehreren Punkten, nehmen Sie jeweils den kleinsten Wert und lassen Sie rund 5 mm Montageluft pro Seite. Das ist die ganze Regel - und wer sie überspringt, produziert die meisten Passprobleme.
Warum an mehreren Punkten? Weil Altbauwände selten gerade sind. Bei rund 70 % unserer Lofttür-Projekte messen Kundinnen und Kunden einen Unterschied zwischen linker und rechter Laibung derselben Öffnung - oft mehrere Millimeter, gelegentlich über einen Zentimeter. Und die Höhe schwankt innerhalb einer einzigen Türöffnung häufiger, als man erwartet. Die Maßfertigung fängt all das auf, aber nur, wenn das Aufmaß vor Ort es ehrlich erfasst.
In Wiener Altbauten messe ich jede Laibung an drei Punkten, weil der alte Verputz oft mehr als einen Zentimeter wandert. Wer nur einmal misst, bestellt zwangsläufig zu breit und ärgert sich später bei der Montage.
Die Breite oben, in der Mitte und unten in der Öffnung messen.
Die Höhe links, mittig und rechts messen.
Die kleinste Breite und die kleinste Höhe als Basiswerte nehmen.
Rund 5 mm Montageluft pro Seite einplanen, damit sich der Rahmen ausrichten und befestigen lässt.
Sockelleisten, Steckdosen und Heizkörper auf der Skizze vermerken.
Die fertigen Wunschmaße im Konfigurator eingeben und in der 3D-Vorschau prüfen.
Eines sagen wir offen: Aus dem Konfigurator gibt es keine technische Zeichnung zum Herunterladen. Ihre eigene Skizze und Ihre gemessenen Werte sind die Grundlage der Fertigung - genau deshalb wiegt die Regel vom kleinsten Maß so schwer. Die häufigste Reklamation, die bei uns landet, ist kein Produktionsfehler, sondern eine falsch gemessene Öffnung.
Sehr breite oder sehr hohe Öffnungen sind kein Problem: Seitenteile und ein Oberlicht führen die Verglasung auf das volle Maß, statt einen überdimensionierten Flügel zu erzwingen. Wohin die Aufmerksamkeit gehört, zeigen die Zahlen: Am häufigsten nachjustiert wurde in unserem Lofttür-Konfigurator die Türblattbreite. Ausgerechnet das Maß, mit dem die meisten ringen, verlangt die größte Sorgfalt beim Messen. Wenn Sie das Maßband lieber in Profihände geben: Unser Netzwerk an Einbaupartnern übernimmt das Aufmaß vor Ort.
Entscheidungshilfe: die richtige Größe für Ihr Zonierungselement
Öffnung breiter, als ein einzelner Flügel bequem aufschwingt? Doppeltür, Drehflügel oder fixe Seitenteile nehmen die Zusatzbreite auf.
Öffnung höher als Standardtürhöhe? Ein Oberlicht führt die Verglasung bis zur Deckenlinie.
Die Zone muss gar nicht schließbar sein? Ein fixes Element spannt die volle Breite, ganz ohne Beschläge in der Planung.
Ein praktischer nächster Schritt, sobald Ihre sechs Messwerte auf Papier stehen: die kleinsten Werte in die 3D-Vorschau auf der Produktseite für Raumteiler eingeben. Weichen die Werte vor Ort vom Plan ab, sehen Sie die Folge für Ihre Öffnung sofort - lange bevor etwas bestellt ist.
Glas und Sprossen: die Regler für Licht und Sichtschutz
Klarglas lässt zwei Zonen optisch ein Raum bleiben, Milchglas verbirgt Details und lässt Licht durch, Rauchglas und dunkles Rauchglas dämpfen den Durchblick, ohne eine Seite zu verdunkeln.
Fünf Glasvarianten decken die ganze Leiter von Verbindung bis Rückzug ab: klar, strukturiert, satiniert, rauch und dunkelrauch. Denken Sie an einen Drehregler. Klarglas am einen Ende hält die Blickachse völlig offen, Strukturglas bricht den Blick, ohne ihn zu nehmen, satiniertes Glas macht Personen zu Silhouetten. Rauchglas und dunkles Rauchglas tönen die Szene schrittweise, während das Tageslicht weiterhin über die Grenze wandert. In unserem eigenen Konfigurator war Klarglas die meistangesehene Vorschau: bei 46 % der Lofttür-Konfigurationen. Die meisten zonieren also zuerst fürs Licht und erst danach für den Sichtschutz.
Hinter der Optik steckt eine Sicherheitsentscheidung. Alle Verglasungen hier sind Sicherheitsglas, entweder Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG, geregelt in EN 12150) oder Verbund-Sicherheitsglas (VSG, geregelt in EN 14449). Der praktische Unterschied zeigt sich im schlechtesten Moment: ESG zerfällt in kleine, stumpfe Krümel, während VSG seine Bruchstücke an einer Folie hält, sodass die Scheibe stehen bleibt. Deshalb empfehlen wir VSG für große Scheiben in Durchgangszonen - ein Stolperer gegen eine große Scheibe sollte nie mit Glas auf beiden Böden enden.
Die Sprossenteilung ist der dritte Regler. Waagrechte und senkrechte Stahlstege gliedern eine große Glasfläche in einen Rhythmus aus Feldern und lassen eine raumhohe verglaste Trennung zwischen zwei Zonen wie Architektur wirken und nicht wie eine Auslagenscheibe. Im Wiener Altbau mit seinen hohen Räumen greift eine feinere Teilung außerdem den Rhythmus der bestehenden Kastenfenster auf - das Element sieht sofort stimmig aus.
Klarglas mit Sprossen, wenn die Zonen sich wie ein Raum anfühlen sollen. Satiniertes oder Rauchglas, wenn eine Seite echten Sichtschutz braucht. Und im Zweifel VSG, sobald die Scheibe groß ist und täglich jemand daran vorbeistreift.
An diesen fünf Fehlern scheitern die meisten Zonierungsprojekte: aus dem Plan statt vor Ort messen, Sockelleisten und Heizkörper übersehen, Steckdosen in der Trennungslinie vergessen, den Schwenkbereich der Tür ignorieren und keine Montageluft einplanen.
Jeder davon ist in Minuten vermeidbar. Hier die Checkliste, die wir uns auf jeder eingehenden Skizze wünschen würden - Sockelleisten und Heizkörperpositionen sind die Details, die auf den Kundenskizzen am häufigsten fehlen.
Aus dem Plan gemessen. Architektenzeichnungen zeigen die Wand, wie sie auf Papier steht, nicht wie sie verputzt wurde. Folge: ein Rahmen, der um Millimeter zu breit ankommt. Lösung: die reale Öffnung an mehreren Punkten messen und dem Maßband trauen, nicht dem PDF.
Sockelleisten und Heizkörper übersehen. Eine Trennungslinie, die auf eine Sockelleiste oder einen Heizkörper trifft, kann nicht bündig sitzen. Folge: eine unschöne Fuge oder Improvisation vor Ort. Lösung: beides in die Skizze zeichnen und vorab entscheiden, ob die Leiste geschnitten wird oder die Linie wandert.
Steckdosen in der Trennungslinie. Eine Steckdose oder ein Lichtschalter genau dort, wo der Rahmen landet, bedeutet Versetzen durch eine Elektrikerin oder einen Elektriker. Folge: überraschende Kosten und Verzug am Montagetag. Lösung: beide Wandseiten auf Rahmenhöhe vor der Bestellung kontrollieren.
Schwenkbereich ignoriert. Ein Flügel braucht seinen kompletten Viertelkreis frei von Sideboards, Pflanzen und Sesseln. Folge: eine Tür, die nach 60 Grad im Regal steht. Lösung: den Schwenkbereich mit Klebeband am Boden markieren, bevor die Maße fixiert werden.
Keine Montageluft. Ein Element, das exakt auf Öffnungsmaß bestellt wurde, lässt sich in einer schiefen Laibung nicht lotrecht ausrichten. Folge: Der Rahmen klemmt oder sitzt sichtbar schief. Lösung: die kleine Luft pro Seite einplanen und die Befestigung die Unebenheiten ausgleichen lassen.
Ungewöhnliche Situationen - schräge Laibungen, sehr altes Mauerwerk, gemischte Wandaufbauten - kommen regelmäßig vor. Unsere Antworten auf häufige Planungsfragen gehen auf diese Sonderfälle genauer ein.
Was kostet ein Zonierungsprojekt, und wie lange dauert es?
Ein maßgefertigtes Zonierungselement wird online mit Live-Fixpreis konfiguriert und in 5-6 Wochen in der EU gefertigt. Der Preis hängt vor allem von den Maßen, der Glasart und Extras wie Seitenteilen ab.
Vier Faktoren bewegen die Zahl: die Größe der Öffnung, die Glaswahl, ESG oder VSG sowie Erweiterungen wie Seitenteile, ein Oberlicht oder ein besonderer RAL-Farbton. Weil Manufaktur X direkt ab Werk verkauft, zeigt der Onlinekonfigurator die Auswirkung jeder Änderung in Echtzeit - keine Angebotsrunden, keine Überraschungen im Warenkorb. Genau darin liegt der praktische Unterschied zwischen Maßfertigung und Ware von der Palette: Sie zahlen für Ihre exakte Öffnung, nicht für ein Standardmaß, das ungefähr passt. Wer bei IKEA oder XXXLutz nach einer Trennlösung sucht, findet dort Standardbreiten und -höhen, die im Altbau mit seinen unregelmäßigen Laibungen selten aufgehen - das ist weniger eine Frage der Qualität als der Passgenauigkeit.
Die Lieferzeit ist eine schlichte Tatsache und kein Versprechen: Die Produktion läuft 5-6 Wochen in der EU, gestützt auf über 30 Jahre Möbelbau-Erfahrung. Alle Rahmen sind pulverbeschichtet - das ergibt eine gleichmäßige, kratzfeste und langlebige Oberfläche, umweltfreundlicher als klassisches Lackieren. Die aktuellen Einstiegspreise für beide Elemente stehen in der Tabelle unten.
Die Live-Zahlen vergleichen Sie direkt auf der Produktseite für Lofttüren und der Produktseite für Raumteiler, wo jede Konfiguration ihren Fixpreis beim Bauen anzeigt. Für Fragen, die ein Konfigurator nicht beantwortet - ungewöhnliche Öffnungen, denkmalgeschützte Häuser, kombinierte Elemente - antwortet unser Projektteam direkt.
Von der Entscheidung bis zur montierten Trennung führen vier Schritte:
Konfigurieren: Ihre kleinsten gemessenen Wunschmaße eingeben, Glas, Sprossenteilung und RAL-Farbton wählen - der Preis aktualisiert sich bei jedem Klick.
Bestellen: Der konfigurierte Preis steht fest, die Versanddetails erscheinen transparent im Warenkorb.
Produktion: Ihr Element entsteht in 5-6 Wochen maßgefertigt in der EU.
Lieferung und Montage: EU-weiter Versand - selbst montieren mit der Regel vom kleinsten Maß im Kopf oder die Arbeit an einen Einbaupartner übergeben.
Warum Manufaktur X für Ihr Zonierungsprojekt
Nach Maß: Jedes Element entsteht nach Ihren kleinsten gemessenen Wunschmaßen, nicht nach einem Lagerstandard, der ungefähr passt.
Direkt vom Hersteller: Sie konfigurieren online und sehen den Fixpreis in Echtzeit - kein Zwischenhandel, keine Angebotsrunden.
Solide Rohstoffe: pulverbeschichteter Baustahl S235JR (DIN EN 10025), Sicherheitsglas als ESG oder VSG sowie massive Eiche, Buche oder Esche im übrigen Maßmöbel-Programm.
Über 30 Jahre Möbelbau-Erfahrung hinter der EU-Produktion in 5-6 Wochen.
Noch unschlüssig bei der Glaswahl? Laden Sie Ihre Öffnungsmaße auf der Seite für Stahl-Glas-Lofttüren und schalten Sie in der 3D-Vorschau zwischen klarem und rauchgetöntem Glas um - die eigenen zwei Zonen durch jede Scheibe zu sehen, beantwortet die Sichtschutzfrage schneller als jede Beschreibung.
Häufige Fragen zum Zonieren mit verglasten Trennungen
Lassen sich Lofttür und Raumteiler in einer großen Öffnung kombinieren?
Ja - die Lofttür übernimmt den Durchgang, während fixe Seitenteile oder ein Oberlicht die restliche Breite und Höhe füllen. Oder ein separates fixes Element setzt die Verglasungslinie fort.
Beide Elemente werden als ein einziges Maßprojekt aufgemessen, damit Stahlprofile und Sprossenrhythmus über die ganze Öffnung fluchten, statt als zwei unpassende Rahmen aufeinanderzutreffen.
Braucht man für Lofttür oder Raumteiler eine Baubewilligung?
Als nicht tragende, rückbaubare Elemente lösen sie in der Regel keine Bewilligung aus, wie sie eine neue Massivwand nach sich ziehen kann.
Die Regeln unterscheiden sich weiterhin nach Land und Gebäudetyp: Mieterinnen und Mieter brauchen die Zustimmung der Eigentümerseite, Eigentümerinnen und Eigentümer klären die örtlichen Vorgaben vor der Montage - besonders in denkmalgeschützten Häusern.
Wie viel Tageslicht nimmt eine verglaste Trennung tatsächlich weg?
Mit Klarglas ist der Lichtverlust im Vergleich zu jeder blickdichten Wand vernachlässigbar, weil die Stahlprofile nur einen kleinen Teil der Fläche abdecken.
Satiniertes und rauchgetöntes Glas streuen oder tönen das Licht, statt es zu blockieren - für eine nordseitige Zone spricht daher Klarglas. Der ehrliche Kompromiss liegt woanders: Bei einer verglasten Innentrennung geht es um Licht und Blickachsen, nicht um bauphysikalische Trennung.
In Mailänder Altbauwohnungen plane ich die Zonierungslinie immer entlang der bestehenden Blickachse, nie quer dazu. Stahl und Glas gliedern den Grundriss dann so, dass der Raum größer wirkt als vor dem Eingriff.
Von der Zonierungslinie zur fertig montierten Trennung
Drei Fragen entscheiden das Projekt: Muss die Zone schließen (Lofttür), reicht eine dauerhafte Sichtgrenze (Raumteiler), oder genügt eine Andeutung von Trennung (offenes Regal)? Reversible Stahl-Glas-Zonierung dürfte in europäischen Sanierungsangeboten künftig neben dem Trockenbau als eigene Position auftauchen, getrieben von Mieterinnen und Mietern, die Grundrissänderungen wieder zurückbauen können müssen. Je früher Sie zonieren statt bauen, desto mehr von Ihrem Grundriss bleibt Ihnen erhalten. Beide Elemente gehören zu einem größeren Programm an Möbeln nach Maß aus Stahl, Glas und Massivholz, die alle nach Ihren Wunschmaßen entstehen und nicht nach einem Lagerstandard.
Wenn Sie wissen, wo Ihre Zonierungslinie verläuft, folgen als Nächstes die Maße: die Öffnung an mehreren Punkten messen, die kleinsten Werte nehmen und im Konfigurator für Lofttüren oder Raumteiler eingeben - die 3D-Vorschau zeigt Ihre Trennung in Ihrer Glasart und Ihrem RAL-Ton samt Live-Fixpreis, gefertigt in der EU in 5-6 Wochen und auf Wunsch in Raten mit Klarna zahlbar.
Gründer von Manufaktur X mit Fokus auf 3D-Konfigurator-Lösungen und die digitale Produktplanung - von der Online-Konfiguration bis zum fertigen, maßgefertigten Möbelstück aus EU-Produktion. Fachlich geprüft von Alexander Stelzner.