Moderner Raumteiler nach Maß: Planung, Materialien und Kosten im Überblick
Offene Grundrisse sind in Wiener Altbauwohnungen, modernen Neubauten und ausgebauten Dachgeschoßen gleichermaßen beliebt - aber irgendwann stellt sich die Frage, wie man Wohn- und Arbeitsbereich, Esszimmer und Küche oder Schlafen und Wohnen sinnvoll voneinander trennt, ohne das Tageslicht zu opfern. Ein maßgefertigter Raumteiler aus Stahl und Glas löst genau dieses Problem: Er gliedert den Raum, lässt das Licht durch und bleibt dabei dauerhaft stabil. Dieser Artikel zeigt, wie Sie einen solchen Raumteiler planen, welche Materialien und Glasoptionen zur Auswahl stehen und wie sich der Preis zusammensetzt.

Raumteiler oder Trennwand - wo liegt der Unterschied?
Ein moderner Raumteiler aus Stahl und Glas ist keine gemauerte Wand und kein Raumteiler-Regal aus dem Möbelhaus. Er ist eine fest montierte, verglaste Trennwand, die zwei Zonen klar voneinander abgrenzt, ohne die Sichtachsen zu kappen. Kein Türblatt, kein Griff, kein Scharnier - wo ein Durchgang gewünscht ist, bleibt die Fläche schlicht offen.
Der Raumteiler von Manufaktur X besteht ausschließlich aus pulverbeschichtetem Stahl und Sicherheitsglas. Es gibt bewusst keine Holzfelder, keine eingebauten Regale, keine LED-Elemente und keine beweglichen Teile. Diese Reduktion auf das Wesentliche ist kein Mangel, sondern Konzept: Ein klarer Stahl-Glas-Aufbau wirkt sowohl in einer Gründerzeitwohnung mit Stuckelementen als auch in einem minimalistischen Neubau zeitlos und ruhig.
Gestaltung: Rahmenfarbe und Sprossenmuster als Designwerkzeug
Die Optik eines Stahl-Glas-Raumteilers entsteht aus drei Stellschrauben: der Farbe des Rahmens, der Wahl des Glases und der Anzahl der Sprossen. Daraus lässt sich eine fast unsichtbare, zurückhaltende Zonierung genauso umsetzen wie eine markante Fabrikfenster-Ästhetik, wie man sie aus revitalisierten Wiener Industriegebäuden oder alpinen Chalets kennt.

Der pulverbeschichtete Stahlrahmen ist in jeder RAL-Farbe erhältlich. Tiefes Schwarz setzt in hellen Räumen einen grafischen Akzent und betont die Konstruktion bewusst. Ein warmes Grau fügt sich weicher in Bestandsräume ein, Weiß lässt den Raumteiler optisch zurücktreten. Die Sprossen - horizontale und vertikale Glasteiler - werden grundsätzlich gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt. Mehr Sprossen erzeugen das kleinteilige, klassische Raster; wenige oder keine Sprossen wirken großzügig und zeitgemäß. Ein freies oder asymmetrisches Raster ist konstruktiv nicht vorgesehen - gerade die gleichmäßige Teilung sorgt für das ruhige Gesamtbild.
Materialien: pulverbeschichteter Stahl und Sicherheitsglas
Jeder Raumteiler von Manufaktur X besteht aus genau zwei Werkstoffen: einem pulverbeschichteten Stahlrahmen und einer Füllung aus Sicherheitsglas. Diese Kombination bestimmt sowohl die Langlebigkeit als auch die Optik der Trennwand.
Der Stahlrahmen: Pulverbeschichtung statt Lackierung
Der tragende Rahmen ist aus Stahl gefertigt und pulverbeschichtet - nicht lackiert. Der Unterschied ist praktisch relevant: Pulverbeschichtung ist kratzfester als herkömmlicher Lack, die Farbe ist gleichmäßig bis in jede Ecke aufgetragen, und das Verfahren ist umweltfreundlicher, weil keine Lösungsmittel eingesetzt werden. Der Rahmen ist immer Teil der Konstruktion - eine rahmenlose Variante gibt es nicht, und die Profilbreite ist konstruktiv festgelegt. In unserer Fertigung wird die Beschichtung unter kontrollierten Bedingungen im Einbrennofen ausgehärtet, was eine gleichbleibende Qualität über die gesamte Oberfläche sicherstellt.
Das Sicherheitsglas: ESG und VSG
Die Verglasung besteht aus Sicherheitsglas - entweder als Einscheibensicherheitsglas (ESG) oder als Verbundsicherheitsglas (VSG). Beide Varianten sind für den Einsatz in Wohn- und Arbeitsräumen geeignet und deutlich widerstandsfähiger als herkömmliches Floatglas. Für den gesamten Raumteiler wird ein einziger Glastyp gewählt - eine Kombination unterschiedlicher Gläser innerhalb einer Trennwand ist nicht möglich. Zur Wahl stehen fünf Varianten, die sich vor allem im Grad der Transparenz und im Sichtschutz unterscheiden:

| Glastyp | Eigenschaft | Typische Anwendung |
|---|---|---|
| Klarglas | Vollständig durchsichtig, maximale Lichtdurchlässigkeit | Offene Zonierung, wenn der Blick frei bleiben soll |
| Milchglas | Satiniert, lichtdurchlässig, aber blickdicht | Sichtschutz bei erhaltenem Tageslicht |
| Rauchglas | Getönt, gedämpfte Durchsicht | Dezente Trennung mit ruhiger Optik |
| Dunkelrauchglas | Stark getönt, kontrastreich | Grafischer Akzent, stärkere Abschirmung |
| Strukturglas | Reliefierte Oberfläche, verzerrte Durchsicht | Sichtschutz mit lebendiger Lichtwirkung |
Was ein Glas-Raumteiler leistet - und was nicht
Ein Stahl-Glas-Raumteiler ist ein visueller und räumlicher Trenner. Er gliedert einen Grundriss, schafft eine klare Zonengrenze und regelt über die Glaswahl, wie viel Einblick von einer Seite auf die andere möglich ist. Wer Privatsphäre bevorzugt, wählt Milch-, Rauch- oder Strukturglas; wer maximale Helligkeit und Offenheit möchte, bleibt bei Klarglas.
Was ein einzelnes Glasfeld - besonders mit offenem Durchgang - nicht leisten kann, ist eine spürbare Schalldämmung. Dafür braucht es geschlossene, mehrschalige Wandaufbauten, und das ist schlicht nicht die Aufgabe dieses Produkts. Wenn also Lärmreduzierung das Hauptziel ist, ist ein Glas-Raumteiler nicht die richtige Wahl. Geht es dagegen um Raumgliederung, Tageslicht und modernes Wohnambiente - also um das, was in einer typischen Wiener Altbauwohnung oder einem offenen Erdgeschoß-Wohnbereich gefragt ist - dann spielt er seine Stärken voll aus.
Planung: Maße, Durchgang und Anbauteile
Die Planung beginnt mit dem Aufmaß. Breite und Höhe werden nach Ihren exakten Wunschmaßen gefertigt - Sie geben also die gewünschten Fertigmaße der Trennwand ein, nicht die Rohbauöffnung. Das ist ein wichtiger Unterschied: Der häufigste Grund, warum maßgefertigte Möbel und Trennwände nicht passen, ist kein Produktionsfehler, sondern ein falsches Aufmaß. Messen Sie daher an mehreren Stellen - besonders in Gründerzeitwohnungen und Gemeindebauten, wo Boden und Decke selten absolut parallel verlaufen.

Optional lässt sich ein Durchgang einplanen - eine offene Passage ohne Türblatt, mit eigener Breite und eigener Höhe. Da der Durchgang Glasfläche ersetzt, senkt er den Gesamtpreis. Ergänzend sind seitliche Anbauteile und ein Oberteil verfügbar, um größere Wandöffnungen vollständig und bündig zu schließen. Bei Dachschrägen oder unregelmäßigen Raumhöhen - wie sie in ausgebauten Dachgeschoßen häufig vorkommen - empfiehlt sich ein sorgfältiges Aufmaß an mindestens drei Punkten entlang der geplanten Trennwand.
Montage: fest verankert, nicht freistehend
Der Raumteiler wird fest montiert und am Boden sowie in der Regel an Decke oder Wand verankert. Er ist nicht freistehend und nicht ohne Bohren zu befestigen - eine dauerhaft stabile, raumhohe Trennwand setzt eine feste Verankerung voraus. Planen Sie die Montage daher vor dem Verlegen des Endbodens oder dem finalen Anstrich der Wände ein, um nachträgliche Abdeckarbeiten zu vermeiden.
In unserer Fertigung werden alle Stahlrahmen nach dem Schweißen und Schleifen im Einbrennofen pulverbeschichtet - das ist der entscheidende Schritt, der die Oberfläche kratzfest und farbecht macht. Kunden, die im 3D-Konfigurator konfigurieren, sehen sofort, wie sich Sprossenzahl und Rahmenfarbe auf den Gesamteindruck auswirken - das spart viele Rückfragen vor der Bestellung.
Was kostet ein Raumteiler nach Maß?
Der Preis ergibt sich aus wenigen, nachvollziehbaren Faktoren: dem Grundpreis der Konstruktion, der Glasfläche nach Breite und Höhe, der Anzahl der Sprossen und dem gewählten Glastyp. Ein Nicht-Klarglas kostet einen Pauschalaufpreis; jede Sprosse schlägt mit einem festen Betrag zu Buche. Ein eingeplanter Durchgang reduziert die Glasfläche und damit den Preis. Die Standardkonfiguration startet ab 2.212 €.
Im 3D-Konfigurator auf manufakturx.at/raumteiler sehen Sie den Preis in Echtzeit: Jede Änderung an Maßen, Glastyp oder Sprossenzahl wirkt sich sofort auf die Preisanzeige aus - so behalten Sie das Budget während der gesamten Planung im Griff. Alle Preise verstehen sich inklusive UmSt. Manufaktur X produziert in der EU und liefert direkt als Hersteller, ohne Zwischenhandel. Die Lieferzeit beträgt 5 bis 6 Wochen ab Bestellung.
Zum Vergleich: Vorkonfektionierte Raumteiler-Lösungen von IKEA oder XXXLutz sind günstiger, aber weder maßgefertigt noch aus Stahl - wer eine präzise Passform für eine spezifische Raumöffnung braucht, kommt an einer Maßanfertigung nicht vorbei.
| Produkt | Preis ab | Hinweis |
|---|---|---|
| Lofttür | 1.157 € | Günstigste mögliche Variante |
| Raumteiler | 2.212 € | Stahl-VSG, individuelle Breite |
| Großes Regal | 3.200 € | Massivholz, Stahlgestell, raumhoch |
| Esstisch | 1.580 € | Massivholz, Stahlgestell |
| Couchtisch | 1.155 € | Massivholz, Stahlgestell |
| Sitzbank | 1.100 € | Massivholz, Stahlgestell |
| TV-Board | 1.540 € | Massivholz, Stahlgestell |
| Rohrregal | 1.065 € | Modulares Rohrregal |
Wer neben dem Raumteiler auch eine öffnende Stahl-Glas-Lösung plant, findet das passende Produkt in der Lofttür nach Maß. Weitere maßgefertigte Möbel - vom Esstisch bis zum Regal - sind im gesamten Sortiment von Manufaktur X erhältlich.
Häufige Fragen zum modernen Raumteiler
Hat der Raumteiler eine Tür oder eine Schiebefunktion?
Nein. Der Raumteiler ist eine feste Trennwand ohne Türblatt, Griff oder Scharnierfunktion - und er lässt sich auch nicht als Schiebeelement konfigurieren. Wenn Sie einen Wechsel zwischen den Zonen ermöglichen möchten, planen Sie einen offenen Durchgang ein, dessen Breite und Höhe Sie frei festlegen. Wer eine echte öffnende Tür in Stahl-Glas-Optik sucht, findet sie bei der Lofttür nach Maß.
Kann ich verschiedene Glastypen in einem Raumteiler kombinieren?
Nein - pro Raumteiler wird eine Glasart für die gesamte Fläche gewählt. Sie entscheiden sich einmalig zwischen Klar, Milch, Rauch, Dunkelrauch oder Struktur. Diese einheitliche Verglasung sorgt für ein ruhiges, geschlossenes Erscheinungsbild ohne visuelle Unruhe.
Muss der Raumteiler in die Wand gebohrt werden?
Ja. Der Raumteiler wird fest verankert - am Boden und in der Regel auch an Decke oder Wand. Er ist nicht freistehend und nicht als Klemm- oder Stellwand ohne Bohren gedacht. Diese feste Montage ist die Voraussetzung für eine dauerhaft stabile, raumhohe Trennwand.
Welche Rahmenfarben sind möglich?
Der Rahmen wird pulverbeschichtet und ist in jeder RAL-Farbe erhältlich. Damit lässt sich die Trennwand exakt auf Ihre Einrichtung abstimmen - von klassischem Tiefschwarz über verschiedene Grautöne bis zu Weiß oder auch individuellen Farbtönen, die zu Ihrem Bodenbelag oder Ihren Wandfarben passen.
Wie genau muss ich messen?
So genau wie möglich - und an mehreren Punkten. In älteren Wohnungen, etwa in Wiener Gründerzeitgebäuden oder Gemeindebauten der Nachkriegszeit, können Boden und Decke leicht ungleichmäßig verlaufen. Messen Sie Breite und Höhe jeweils an mindestens zwei bis drei Stellen entlang der geplanten Montagelinie. Denken Sie daran: Sie geben Ihre Wunschmaße für die fertige Trennwand ein - nicht die Rohbauöffnung.


