Raumteiler nach Maß: Warum Standardlösungen in österreichischen Wohnungen oft scheitern

Wer in einer Wiener Gründerzeitwohnung lebt, kennt das Dilemma: Die Raumhöhen von 3,20 m oder mehr machen Serienware vom Möbelhaus zur Fehlinvestition. Ein Raumteiler aus dem Regal bei IKEA oder XXXLutz endet knapp auf halber Höhe - und wirkt im Verhältnis zur Deckenhöhe wie ein Fremdkörper. Ähnliches gilt für offen geschnittene Dachgeschosswohnungen, Gemeindebau-Wohnungen mit nachträglich zusammengelegten Zimmern oder das Einfamilienhaus der 70er-Jahre mit seinem großzügigen, aber unpraktisch offenen Wohn-Ess-Bereich.
Ein maßgefertigter Raumteiler löst genau diese Aufgabe: Er passt sich deinem Raum an - nicht umgekehrt.
Was einen Stahl-Glas-Raumteiler von einer Standardlösung unterscheidet
Der entscheidende Unterschied liegt nicht nur in den Abmessungen. Ein individueller Raumteiler aus pulverbeschichtetem Stahl und Sicherheitsglas bringt eine Präzision mit, die im Serienmöbel schlicht nicht vorgesehen ist. In unserer Fertigung arbeiten wir mit Toleranzen im einstelligen Millimeterbereich - denn der häufigste Grund, warum ein maßgefertigtes Element nicht passt, ist nicht ein Produktionsfehler, sondern eine ungenaue Messung des Kunden vor Ort.
Deshalb gilt bei ManufakturX eine klare Regel: Du gibst deine exakten Wunschmaße ein - also die tatsächliche Breite und Höhe, die dein Raumteiler haben soll. Nicht das Rohbaumaß, nicht eine geschätzte Öffnung. Das ist der Ausgangspunkt für alles Weitere.
Stahl und Glas: Materialien, die in Altbauten und modernen Interieurs gleichermaßen funktionieren
Der Rahmen eines Manufaktur-X-Raumteilers besteht aus pulverbeschichtetem Stahl. Pulverbeschichtung bedeutet: gleichmäßige Farbgebung ohne Läufer, kratzfest im Alltag und deutlich umweltfreundlicher als klassische Nasslackierung - weil kein Lösungsmittel im Spiel ist. Die RAL-Farbe kannst du im Konfigurator frei wählen, klassisches Schwarz (RAL 9005) ist dabei die meistgewählte Option für industrielle oder minimalistische Einrichtungen.
Das Glas ist immer Sicherheitsglas (ESG oder VSG). Für die Glasart stehen dir Klar-, Milch- und Rauchglas sowie dunkel getöntes Rauchglas zur Verfügung - wobei du eine Glasart einheitlich für den gesamten Raumteiler wählst. Zusätzlich lassen sich horizontale und vertikale Sprossen konfigurieren, die gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt werden. Das Ergebnis erinnert an klassische Stahl-Glas-Konstruktionen, wie man sie in umgebauten Fabriketagen oder modernen Architekturbüros sieht - passt aber ebenso gut in einen sanierten Wiener Altbau.
Welche Konfigurationsoptionen der Raumteiler bietet
Maße, Durchgang und Seitenteile
Im Raumteiler-Konfigurator auf manufakturx.at legst du zunächst Breite und Höhe des gesamten Elements fest. Wenn du einen begehbaren Durchgang wünschst - zum Beispiel zwischen Wohn- und Essbereich - kannst du dessen Breite und Höhe separat definieren. Die Durchgangsfläche enthält kein Glas, was sich direkt im Preis niederschlägt: weniger Glasfläche bedeutet niedrigere Kosten. Optional lassen sich Seitenteile und ein Oberteil ergänzen, um auch winklige Grundrisse oder L-förmige Raumsituationen sauber abzudecken.
Wichtig zu wissen: Der Raumteiler hat kein Türblatt, keinen Griff und keine Schiebefunktion. Er ist eine fest stehende Trennkonstruktion mit optionalem offenem Durchgang - das ist sein Konzept, und genau darin liegt seine gestalterische Stärke.
Glasoptionen: Transparenz gezielt einsetzen
Die Wahl der Glasart bestimmt maßgeblich, wie offen oder abgeschlossen ein Raum wirkt:
- Klarglas - maximale Lichtdurchlässigkeit, visuelle Verbindung bleibt erhalten
- Milchglas - streut das Licht, schützt die Privatsphäre ohne den Raum zu verdunkeln
- Rauchglas oder Dunkelrauchglas - getönte Optik, dezente Sichtbarriere, wirkt besonders edel in modernen Einrichtungen
Alle Glasvarianten sind als Sicherheitsglas (ESG oder VSG) ausgeführt - ein Aspekt, der in Haushalten mit Kindern oder in viel genutzten Durchgangsbereichen keine Kompromisse erlaubt.
Sprossen: Industriecharme oder klare Linien
Sprossen sind horizontale und vertikale Stege, die die Glasfläche in gleichmäßige Felder unterteilen. Sie sind immer symmetrisch verteilt - es gibt keine frei wählbaren Feldgrößen oder asymmetrische Raster. Das ist kein Nachteil, sondern ein gestalterisches Prinzip: Die Regelmäßigkeit erzeugt Ruhe im Raum und vermeidet den unruhigen Eindruck willkürlich platzierten Materials. Pro zusätzlicher Sprosse fällt ein überschaubarer Aufpreis an.
Für welche Wohnsituationen ein maßgefertigter Raumteiler sinnvoll ist
Offener Grundriss im Altbau oder Neubau
Offene Grundrisse sind in Wien und ganz Österreich heuer mehr denn je gefragt - aber der Alltag zeigt schnell, dass ein vollständig offener Koch-Wohn-Essbereich auch Nachteile hat. Gerüche aus der Küche, Ablenkung beim Arbeiten, fehlende Ruhe beim Essen. Ein Stahl-Glas-Raumteiler schafft eine klare Zonierung, ohne das Raumgefühl zu zerstören - das Licht fließt weiter, die optische Verbindung bleibt, aber die Bereiche haben eine eigene Identität.
Homeoffice klar abgrenzen
Ein eigener Arbeitsbereich in der Wohnung funktioniert am besten, wenn er sich klar vom Wohnbereich abhebt. Nicht nur praktisch für Videokonferenzen, sondern auch psychologisch: Wenn du die Tür - oder hier: den Durchgang - hinter dir lässt, schaltet das Gehirn auf Feierabend um. Ein maßgefertigter Raumteiler mit Milchglas gibt dem Homeoffice-Bereich Eigenständigkeit, ohne ihn vom natürlichen Licht abzuschneiden.
Schlafbereich in der Dachgeschosswohnung abtrennen
Gerade in Dachgeschosswohnungen mit Dachschrägen und unregelmäßigen Grundrissen stoßen Standardlösungen schnell an ihre Grenzen. Ein maßgefertigter Raumteiler lässt sich exakt auf die vorhandene Raumhöhe an der tiefsten Stelle zuschneiden - und vermeidet so das unschöne Ergebnis, das entsteht, wenn ein zu hohes Element gegen die Schräge drückt.
Preise und Lieferzeit: Was du konkret erwarten kannst
Startpreis und Preislogik
Der Raumteiler startet ab einem Grundpreis von 550 Euro, zuzüglich 500 Euro pro Quadratmeter Glasfläche. Jede Sprosse kostet 20 Euro Aufpreis, und für alle Glasarten außer Klarglas fällt eine Pauschale von 100 Euro an. Ein Durchgang senkt den Preis, weil die Glasfläche entsprechend kleiner wird. Der Einstiegspreis in der Standardkonfiguration liegt bei rund 2.212 Euro inkl. UmSt. - der genaue Betrag für deine Konfiguration berechnet sich in Echtzeit im Konfigurator.
Zum Vergleich: Eine vergleichbare Konstruktion beim Tischler oder Innenausbauunternehmen vor Ort kostet in der Regel erheblich mehr - und du siehst das Ergebnis erst nach der Montage.
Produktionszeit und Lieferung
Nach Bestelleingang beträgt die Produktionszeit 5-6 Wochen. Die Fertigung erfolgt in der EU. Der Raumteiler wird fertig zugeschnitten und beschichtet geliefert - die Montage ist mit handwerklichem Grundgeschick gut selbst zu bewältigen, oder du beauftragst einen lokalen Montageservice.
Der 3D-Konfigurator: So funktioniert die Planung
Echtzeit-Vorschau statt Überraschung bei der Lieferung
Der Konfigurator auf manufakturx.at/raumteiler zeigt dir in Echtzeit, wie dein Raumteiler mit den gewählten Parametern aussieht. Glasart, Sprossen, RAL-Farbe, Seitenteile - jede Änderung aktualisiert sofort die 3D-Darstellung und den Preis. Du siehst also nicht erst nach fünf Wochen Produktion, ob die Wahl von Rauchglas mit senkrechten Sprossen in Anthrazit wirklich so wirkt, wie du es dir vorgestellt hast.
In unserer Erfahrung ist das der Moment, in dem viele Kunden ihre Planung nochmals anpassen - nicht weil die erste Idee falsch war, sondern weil die visuelle Vorschau Nuancen sichtbar macht, die man im Kopf nicht vorab bemerkt: die Wirkung eines sehr schmalen Durchgangs, die Dichte von fünf Sprossen auf zwei Metern Breite, der Unterschied zwischen RAL 9005 (Tiefschwarz) und RAL 7016 (Anthrazitgrau).
Schritt für Schritt zur richtigen Konfiguration
- Raum und Trennlinie genau definieren - welche Bereiche sollen getrennt werden?
- Wunschmaße ausmessen (Breite und Höhe des Raumteilers, nicht das Rohbaumaß)
- Durchgang: gewünscht ja oder nein, und wenn ja, welche Breite und Höhe?
- Glasart wählen - Klar, Milch, Rauch oder Dunkelrauch?
- Sprossen konfigurieren - wie viele horizontal, wie viele vertikal?
- RAL-Farbe für den Stahlrahmen festlegen
- Seitenteile oder Oberteil ergänzen, falls der Grundriss es verlangt
Das Ergebnis ist ein Angebot, das bereits deinem fertigen Produkt entspricht - keine vagen Schätzungen, kein Hin-und-Her mit einem Verkäufer.
Häufige Fragen zum maßgefertigten Raumteiler
Welche Maße gebe ich im Konfigurator ein?
Du gibst deine exakten Wunschmaße ein - die Breite und Höhe, die der fertige Raumteiler haben soll. Nicht das Rohbaumaß oder die Öffnungsbreite der Baustelle. Das ist ein häufiger Fehler: Wer das Rohbaumaß eingibt, erhält ein Element, das nicht passt - und das ist kein Produktionsfehler, sondern eine Folge falscher Eingabe.
Kann ich verschiedene Glasarten für einzelne Felder kombinieren?
Nein. Du wählst eine einheitliche Glasart für den gesamten Raumteiler. Ein Feld-Mix ist nicht möglich. Das sorgt für ein ruhiges, homogenes Erscheinungsbild.
Hat der Raumteiler eine Tür oder einen Schiebemechanismus?
Nein. Der Raumteiler ist eine feststehende Stahl-Glas-Konstruktion. Ein optionaler Durchgang ist offen - ohne Türblatt, ohne Griff, ohne Schiebesystem. Wer eine schließbare Abtrennung sucht, findet die passende Lösung bei den Lofttüren von Manufaktur X.
Sind Sprossen immer gleichmäßig verteilt?
Ja. Sprossen werden immer gleichmäßig über die gesamte Glasfläche verteilt. Asymmetrische Raster oder frei wählbare Feldgrößen sind nicht vorgesehen.
Was kostet ein Raumteiler bei Manufaktur X?
Der Einstiegspreis liegt bei rund 2.212 Euro in der Standardkonfiguration inkl. UmSt. Der genaue Preis hängt von Glasfläche, Glasart, Anzahl der Sprossen und Sonderoptionen ab und wird im Konfigurator in Echtzeit berechnet.
Wie lange dauert die Lieferung?
Die Produktionszeit beträgt 5-6 Wochen ab Bestelleingang. Schnellere Lieferungen sind nicht möglich - die Fertigung nach Maß erfordert diese Zeit.




