Warum Stahl-Glas-Konstruktionen in österreichischen Wohnungen immer beliebter werden
Von der Wiener Gründerzeitwohnung bis zum modernen Alpenchalet – Raumteiler aus schwarzem Stahl und klarem Glas schaffen Gemütlichkeit ohne Platzverlust. Diese Konstruktionen lösen typische Herausforderungen österreichischer Wohnräume: hohe Altbaudecken clever nutzen, Tageslicht optimal verteilen und dabei den charakteristischen Raumfluss erhalten. Manufaktur X fertigt solche Raumteiler millimetergenau nach Ihren Wunschmaßen. Den passenden Entwurf erstellen Sie direkt im 3D-Konfigurator – mit sofortiger Preisanzeige.
Materialqualität und Verarbeitung: Was zählt
Pulverbeschichtung statt herkömmlicher Lackierung
Das Stahlprofil erhält eine RAL-Pulverbeschichtung mit 60-80 µm Schichtdicke. Diese Technik ist umweltfreundlicher als Nasslackierung und erzeugt gleichmäßigere Farbdeckung. Die pulverbeschichtete Oberfläche widersteht Kratzern und behält auch bei schwankender Luftfeuchtigkeit ihre Stabilität – besonders wichtig in Altbauwohnungen mit historischer Bausubstanz.
Farblich dominiert RAL 9005 (Tiefschwarz) für markante Kontraste zu hellen Holzböden. RAL 7021 (Schwarzgrau) harmoniert mit Sichtbeton-Elementen. RAL 7016 (Anthrazitgrau) integriert sich dezenter in gemischte Materialpaletten.
Präzisionsfertigung für österreichische Bausituationen
Altbauten in Wien, Salzburg oder Innsbruck folgen selten heutigen Normmaßen. Standardlösungen hinterlassen sichtbare Spalten zwischen Rahmen und Mauerwerk – optisch störend und akustisch ungünstig. Maßgefertigte Raumteiler schließen millimetergenau ab und nutzen die verfügbare Raumhöhe vollständig aus.
Bauarten im Überblick: Welche Lösung für welchen Zweck?
Fixverglasung für reine Zonentrennung
Die einfachste Variante verbindet Stahlrahmen fest mit Wand, Decke und Boden. Das Glas bleibt unbeweglich. Sinnvoll, wenn bereits ein Durchgang existiert oder bewusst getrennt werden soll. Beispiel: Ankleidebereich hinter mattiertem Glas oder Sichtschutz zwischen Vorraum und Wohnbereich bei seitlich freiem Durchgang.
Ohne Beschläge und Schließmechanismus ist dies auch die preisgünstigste Option. Der Konfigurator zeigt die Kostendifferenz zu beweglichen Elementen transparent an.
Eintüriger Raumteiler mit feststehendem Element
Bei schmalen Öffnungen oder asymmetrischen Nischen kombiniert diese Lösung ein festes Seitenteil mit einem schwenkbaren Türflügel. Besonders gefragt für Homeoffice-Bereiche in Altbauwohnungen.
Wichtig: Der Türanschlag (links/rechts öffnend) muss vor Produktionsbeginn feststehen. Nachträgliche Änderungen sind konstruktiv ausgeschlossen. Das zählt zu den häufigsten Planungsfehlern bei Erstbestellungen.
Doppelflügel-Ausführung
Für breitere Durchgänge bietet die zweiflügelige Version elegante Raumaufteilung. Die Flügelbreiten müssen nicht identisch sein. Eine 80/60 cm-Aufteilung ist praktisch, wenn ein Flügel den Hauptdurchgang übernimmt und der zweite nur gelegentlich geöffnet wird.
Dreiteilige Konstruktion mit zentraler Tür
Sehr breite Raumfronten lassen sich mit zwei Festverglasungen und mittiger Tür gestalten. Diese Lösung eignet sich, wenn eine durchgehende Glasfront gewünscht ist, aber nur ein schmaler Durchgang benötigt wird.
Oberlicht bei hohen Räumen
Überschreitet die Raumhöhe die Standardtürhöhe, ergänzt ein Oberlicht-Element die Konstruktion oberhalb des Rahmens. Das Oberlicht muss von Anfang an eingeplant werden, da es Rahmenhöhe und Deckenbefestigung beeinflusst. Eine nachträgliche Ergänzung ist nicht möglich.
Typische Einsatzgebiete in österreichischen Wohnungen
Arbeitsplatz-Abtrennung im Wohnbereich
Homeoffice ist heuer fester Bestandteil vieler Arbeitsmodelle geworden. Stahl-Glas-Raumteiler schaffen professionelle Arbeitsatmosphäre und lassen gleichzeitig Tageslicht durch – eine der wenigen Lösungen, die beides optimal verbindet.
Küche und Wohnraum intelligent trennen
Offene Grundrisse bieten Großzügigkeit, aber keine funktionale Zonierung. Ein Raumteiler zwischen Küche und Wohnzimmer löst dieses Dilemma: Gerüche und Geräusche bleiben kontrollierbar, Tageslicht fließt ungehindert, die visuelle Verbindung bleibt erhalten. ESG klar ist hier Standard – maximaler Lichtdurchlass ohne Sichtschutz, günstiger als VSG.
Vorraum und Wohnbereich
Zwischen Diele und Wohnzimmer genügt oft eine Festverglasung ab 800-900 mm Breite, wenn der Durchgang seitlich frei bleibt. Diese Lösung ersetzt den klassischen Windfang, ohne den Vorraum optisch zu verkleinern.
Schlafzimmer und Garderobe
Mattiertes VSG trennt Schlaf- und Ankleidebereich mit Sichtschutz, ohne die Lichtverteilung zu beeinträchtigen. Das Milchglas lässt diffuses Licht durch, verhindert aber direkten Einblick – eine Kombination, die separate Türen überflüssig macht und wertvollen Schwenkbereich einspart.
Preisgestaltung und Kostenfaktoren
Transparente Festpreise ab 945 €
Raumteiler von Manufaktur X beginnen bei 945 € inkl. UmSt. Der exakte Preis ergibt sich aus Breite, Höhe, Glastyp und Flügelanzahl und ist direkt im 3D-Konfigurator ermittelbar. Was das System anzeigt, ist der verbindliche Kaufpreis – ohne versteckte Zuschläge. Die Lieferung frei Bordsteinkante wird transparent im Warenkorb aufgeführt.
"Mit dem 3D-Konfigurator haben Kunden erstmals Preissicherheit schon vor dem ersten Beratungsgespräch – das verändert die gesamte Planungslogik bei Maßmöbeln."
Haupteinflussfaktoren auf den Endpreis
Drei Faktoren bestimmen die Kosten wesentlich: Erstens die Glasfläche – je größer die Verglasung, desto höher der Glasanteil an den Gesamtkosten. Zweitens die Anzahl beweglicher Elemente – Festverglasungen sind günstiger als Konstruktionen mit Türflügeln, da Beschläge und Schließtechnik entfallen. Drittens Sonderanfertigungen für nicht-rechtwinklige Öffnungen oder Dachschrägen – individuelle Zuschnitte erhöhen den Fertigungsaufwand gegenüber rechteckigen Standardkonfigurationen.
Für Sonderlösungen, die im Konfigurator nicht darstellbar sind, senden Sie uns gerne eine Skizze. Wir prüfen die Machbarkeit und erstellen ein maßgeschneidertes Angebot.


